Zweite Phase der Projekte rund um den Bahnhof soll schon im Januar beginnen
Freude über Förderzusage

Löhne -

Der Bahnhof Löhne hat erneut den Zuschlag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft für eine Förderung als so genannter Dritter Ort erhalten. Groß ist die Freude beim Verein „Löhne umsteigen“ über die finanzielle Unterstützung während der Testphase durch Bereitstellung von 450.000 Euro. 90.000 Euro davon muss der Verein aber selbst aufbringen.

Freitag, 20.11.2020, 17:36 Uhr
Freuen sich auf die zweite Phase des NRW-Förderprogramms „Dritte Orte“, das viele Projekte rund um den Bahnhof ermöglicht: Irene Esser (von links), Bürgermeister Bernd Poggemöller, Hans-Wilhelm Bökamp und Günter Willig vom Verein „Löhne umsteigen“, hier im Alten Wartesaal.
Freuen sich auf die zweite Phase des NRW-Förderprogramms „Dritte Orte“, das viele Projekte rund um den Bahnhof ermöglicht: Irene Esser (von links), Bürgermeister Bernd Poggemöller, Hans-Wilhelm Bökamp und Günter Willig vom Verein „Löhne umsteigen“, hier im Alten Wartesaal. Foto: Andrea Berning

„Das können wir“, sagt der Vereinsvorsitzende Günter Willig, der sich wie Vorstandsmitglied Irene Esser und Hans-Wilhelm Bökamp vom Verein über die Zusage aus Düsseldorf freut. Jetzt muss noch der neue Stadtrat am Mittwoch, 25. November, zustimmen, denn die Räumlichkeiten, die bis zum Ende der Förderphase 2023 benötigt werden, vor allem die Wartesäle, gehören der Stadt. Und die neuen Ratsmitglieder sollen auch über die Planung informiert werden.

„Jetzt müsste es eigentlich ‚Löhne einsteigen‘ heißen“, meinte Bürgermeister Bernd Poggemöller beim Ortstermin im Wartesaal Erster Klasse, aus dem ein Raum werden soll, in dem sich Menschen wohlfühlen: mit Angeboten der Bücherei, einem Café oder Bistro, Kulturveranstaltungen und Saalbetrieb. Weil noch nicht klar ist, wie gut die einzelnen Bausteine angenommen werden, sprechen die Vereinsmitglieder von einer Testphase bis 2023.

Los geht es schon im Januar 2021, sobald nach der Zusage auch der Förderbescheid der Bezirksregierung eingetroffen ist. Ein Durchgang zum Wartesaal Dritter Klasse soll ebenso geschaffen werden wie behindertengerechte Toiletten und eine Öffnung zur Eingangshalle hin. Eigene Medientechnik wird angeschafft, und eine hauptamtliche Kraft soll die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder unterstützen.

Außerdem soll 2021 ein Architektenwettbewerb zum Bahnhofsumbau vorbereitet werden, gefördert durch Mittel aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK).

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