Rödinghausen: Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen – Frau verletzt
Flächenbrand bedroht Haus und Waldstück

Rödinghausen (WB/sal). Das war knapp: Nur dem schnellen Eingreifen der Rödinghauser Feuerwehr ist zu verdanken, dass die Flammen eines Flächenbrandes am Mittwochnachmittag nicht auch auf ein Wohnhaus und ein angrenzendes Waldstück übergreifen konnten.

Mittwoch, 19.07.2017, 18:05 Uhr aktualisiert: 19.07.2017, 18:08 Uhr
Knapp 1500 Quadratmeter Stoppelacker wurden ein Raub der Flammen. Das Feuer wurde vor dem angrenzenden Haus gestoppt. Durch ihr rasches Eingreifen verhinderten die Einsatzkräfte auch das Übergreifen der Flammen auf ein Waldstück. Foto: Daniel Salmon
Knapp 1500 Quadratmeter Stoppelacker wurden ein Raub der Flammen. Das Feuer wurde vor dem angrenzenden Haus gestoppt. Durch ihr rasches Eingreifen verhinderten die Einsatzkräfte auch das Übergreifen der Flammen auf ein Waldstück. Foto: Daniel Salmon

Bei dem Einsatz an der Knickstraße im Ortsteil Ostkilver war eine Bewohnerin des Gebäudes bei einem Löschversuch mit einem Gartenschlauch verletzt worden. Sie hatte Qualm eingeatmet und wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Stoppelacker in Ostkilver abgebrannt

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Etwa gegen 15.30 Uhr war die Feuerwehr zu dem Brand auf einem Stoppelfeld gerufen worden. Wenige Minuten darauf waren knapp 40 Einsatzkräfte der Löscheinheiten aus Schwenningdorf, Kilver, Bieren und Rödinghausen vor Ort. »Die Rauchsäule war bei der Anfahrt schon von Weitem zu sehen«, schilderte Einsatzleiter Andreas Paul das Szenario.

Ursache des Feuers ist unklar

Zu diesem Zeitpunkt habe ein großer Teil des abgemähten Ackers bereits in Flammen gestanden. Durch den Wind wurde das Feuer in Richtung Haus und Waldstück getrieben. Die Feuerwehrleute fackelten nicht lange, verhinderten mit zwei C-Rohren das Übergreifen der Flammen, die den Zaun zum bebauten Grundstück bereits hinter sich gelassen hatten. So konnte möglicherweise Schlimmeres verhindert werden. »Das war wirklich Glück im Unglück«, meinte Andreas Paul.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war, pflügte ein Landwirt, der mit seinem Schlepper auf einem nahe gelegenen Feld unterwegs war, den verbrannte Stoppelacker um. »Um mögliche noch vorhandene Glutnester unterzugrubbern«, kommentierte der Einsatzleiter diese Maßnahme. Letztlich waren knapp 1500 Quadratmeter Acker verbrannt worden. Warum das Feuer ausgebrochen war, ist unklar. Etwa zwei Stunden nach der Alarmierung konnten die Feuerwehrleute wieder abziehen.

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