Begründung: Bau könne sofort beginnen
Häcker errichtet Werk im Landkreis Osnabrück

Rödinghausen (WB). Die Häcker Küchen GmbH wird ihr neues Werk nicht in Nachbarschaft des Stammsitzes in Rödinghausen sondern in Venne/Ostercappeln (Landkreis Osnabrück) errichten. Das teilte das Unternehmen am Montagnachmittag mit.

Montag, 07.08.2017, 16:55 Uhr aktualisiert: 07.08.2017, 17:00 Uhr
Häcker-Küchen in Rödinghausen. Foto: Oliver Schwabe
Häcker-Küchen in Rödinghausen. Foto: Oliver Schwabe

Das Unternehmen begründete die Entscheidung mit der Tatsache, dass in Venne kurzfristig mit dem Bau begonnen werden könne. Auch eine Fläche in der Rödinghausener Nachbarstadt Bünde war ins Auge gefasst worden. Dort gab es unter anderem Widerstand durch eine Bürgerinitiative.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 8. August, im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Rosemarie Finke-Thiele  schrieb: 08.08.2017 19:41
Beruf unwichtig
Sehr geehrter << bermbek >>, bitte bleiben Sie sachlich. Ich darf mich hier - auch als ehemalige Lehrerin bzw. Gesamtschulrektorin frei äußern und einen Kommentar zu einem Zeitungsbericht schreiben.. Ich würde mich freuen , von Ihnen Ideen und Vorschläge zu lesen , wie man in Rödinghausen und Bünde daran arbeiten kann ,dass abends die Bürgersteige nicht hochgeklappt werden müssen .Leider weiß ich nämlich nicht alles besser, wünsche mir aber in einer Demokratie, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger über ein gutes Leben in ihrem Wohnort nachdenken und sich für einsetzen.
bermbeck  schrieb: 08.08.2017 16:20
Richtig so / Nr. 3 : Ja, ja, LehrerInnen (auch ehemalige) wissen natürlich alles besser.
Rosemarie Finke-Thiele  schrieb: 08.08.2017 10:30
Unternehmerische und ökologische Verantwortung
Richtig so / Nr. 2 : Wenn ich Unternehmerin wäre und eine so große Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg eines so großen Werks wie Häcker- Küchen hätte , hätte ich kein Grundstück im Naturschutzgebiet gekauft , um dort ein Zweigwerk bauen zu wollen. Es war doch klar, dass nicht zwei Bürgermeister über die Umwandlung des Grundstückes in ein Industriegebiet entscheiden können - was sie ja auch nie behauptet haben!
Ich bin sehr froh, dass es gesetzlich geregelte Verfahren gibt, die in einem Rechtsstaat nun mal dauern. Das hätte Herr Finkemeier auch wissen können, bevor die Firma Häcker in Muckum Geld für Land im Naturschutzgebiet ausgegeben hat. Auch , dass Anwohner berechtigte Bedenken und Fragen haben und sich Sorgen machen , wenn in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft eine Möbelfabrik gebaut werden soll, war vorauszusehen. Schließlich haben diese Bürgerinnen und Bürger in ihre Häuser und Grundstücke ebenfalls Geld investiert und leben in Muckum gerne. Auch sie sind übrigens Steuerzahler und Konsumenten und sichern in Bünde und Rödinghausen Arbeitsplätze. Es gibt andere, gute Möglichkeiten in Bünde und Rödinghausen Arbeitsplätze UND Lebensqualität zu sichern und zu verbessern ( s. Kinderbetreuung, Schulen, Freizeiteinrichtungen , Ausbau des Nahverkehrs, ärztliche Versorgung und ... und ... und...)
Adams  schrieb: 08.08.2017 08:38
Weniger Arbeitsplätze wird es durch die Einführung von "Industrie 4.0" so oder so geben. Der von Häcker propagandierte Zuwachs von Arbeitsplätzen durch diese neue Fertigungsstraße in der genannten Größenordnung ist absolut unrealistisch.
bermbeck  schrieb: 07.08.2017 18:10
Richtig so ! Die Geschäftsleitung der Fa. Häcker hat klug gehandelt, indem sie weder vor der Politik noch einer Bürgerinitiative gebuckelt sondern die Initiative ergriffen hat. Was soll die Gemeinde Rödinghausen auch mit der Gewerbesteuer, die ist doch in Niedersachsen viel besser angelegt. Man könnte sich ja auch überlegen, Personal aus dem Stammwerk nach Niedersachsen zu verlagern, das gibt dort mehr Arbeitsplätze, mehr Gewerbesteuern und in Rödinghausen weniger Arbeitsplätze, weniger Gewerbesteuern, weniger Lärm dafür aber umso mehr Ruhe in der Nacht. Herr Schendel darf dann nur nicht vertgessen, abends die Bürgersteige hochzuklappen und den Mond mit einer Stange weiterzuschieben.





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