Häcker sorgt mit 450 Baumpaten für Pflanzung in Rödinghausen
Kleiner Wald entsteht am Wiehenstadion

Rödinghausen (WB). Grün wird es am Wiehenstadion, oder besser gesagt: noch grüner. Auf der Rasenfläche westlich der Sportarena lässt die Firma Häcker Küchen heimische Sträucher und Gehölze pflanzen. Bislang unterstützen 450 Baumpaten die Aktion.

Donnerstag, 29.03.2018, 06:23 Uhr aktualisiert: 29.03.2018, 06:30 Uhr
Pflanzten den ersten Baum: Karsten Bäumer, Kommunikationsleiter bei Häcker Küchen (von links), Bezirksförsterin Anna Rosenland, Forstwirt Paul Fubel, Häcker-Seniorchef Horst Finkemeier und Marketingleiterin Gisela Rehm. Foto: Thomas Klüter
Pflanzten den ersten Baum: Karsten Bäumer, Kommunikationsleiter bei Häcker Küchen (von links), Bezirksförsterin Anna Rosenland, Forstwirt Paul Fubel, Häcker-Seniorchef Horst Finkemeier und Marketingleiterin Gisela Rehm. Foto: Thomas Klüter

»Auf unserer Hausmesse im September haben wir für die Aktion geworben«, sagt Karsten Bäumer, Leiter der Kommunikations- und PR-Abteilung des Unternehmens. Insgesamt 450 Besucher hatten sich in der Espressobar die Infotafel genauer angeschaut, den Vordruck ausgefüllt und unterstützen jetzt die Aktion des Unternehmens. Die Unterstützung dabei ist aber eher moralischer Art, die Kosten für die Bäume und Sträucher trägt Häcker Küchen.

Die Mitarbeiter stehen dahinter

»Wir möchten auf diese Weise etwas zurückgeben«, sagt Gisela Rehm, Marketingleiterin bei Häcker Küchen. »Denn wir nutzen bei der Herstellung unserer Küchen ja natürliche Rohstoffe.« Deshalb stünden auch die Mitarbeiter von Häcker voll hinter der Pflanzaktion, so Rehm.

In Absprache mit der Gemeinde suchte der Küchenhersteller einen geeigneten Platz für die Bepflanzung und entschied sich dann für die Wiese neben dem Stadion. »Gut an dem Standort ist, dass er bereits eingezäunt ist«, sagt Horst Finkemeier, Seniorchef von Häcker. »So brauchen wir uns keine Sorgen um Fraß durch Rehwild machen.«

Genug Platz für Mäher

Den Spaten für die Aktion in die Hand nahm Paul Fubel. »Ich habe mehrere Säuleneichen auf dem Wagen und heimische Sträucher«, so der Forstwirt. Weiß- und Schwarzdorn ist dabei, Hasel, Eberesche, Wildkirsche, Schneeball und Hartriegel. »In der vorderen Reihe fangen wir mit den Bäumen an«, sagt Anna Rosenland. »Dahinter, näher am Zaun, kommen die Sträucher in den Boden.« Die Forstbetriebsbezirksleiterin koordiniert die Pflanzung in Absprache mit Finkemeier, Rehm, Bäumer und Forstwirt Fubel. Und sie achtet darauf, dass der »Greenkeeper« des Stadions genug Platz für seinen Mäher zwischen neuem Grünstreifen und Zaun hat.

Die Verantwortlichen von Häcker Küchen freuen sich noch über weitere Baumpaten. »Und irgendwann stellen wir hier ein zwei mal fünf Meter großes Schild mit den Namen der Paten auf«, sagt Finkemeier. Und keiner der Anwesenden scheint zu wissen, ob das ernst gemeint ist.

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