So., 17.03.2019

Neues Feuerwehrhaus des Löschzuges Kilver eingeweiht Zentrale Lage und modernste Technik

Übergabe des symbolischen Schlüssels: Rödinghausens Feuerwehrchef Rudi Altehoff, Kreisbrandmeister Bernd Kröger, Architekt Stefan Bäunker, Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer sowie Löschzugführer Bernd Wittkötter (von links).

Übergabe des symbolischen Schlüssels: Rödinghausens Feuerwehrchef Rudi Altehoff, Kreisbrandmeister Bernd Kröger, Architekt Stefan Bäunker, Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer sowie Löschzugführer Bernd Wittkötter (von links). Foto: Hilko Raske

Von Hilko Raske

Rödinghausen  (WB). Modernste Technik, zentrale Lage – das neue Feuerwehrhaus des Löschzuges Kilver ist am Freitagabend eingeweiht worden. Der Neubau südlich der Grundschule Bruchmühlen ersetzt das 48 Jahre alte Feuerwehrgerätehaus an der Bruchmühlener Straße.

Nach dem ersten Spatenstich im Januar 2018 konnte bereits im darauf folgenden Mai das Richtfest gefeiert werden. Seit Jahresbeginn erfolgte dann der Umzug der Feuerwehrleute in ihre neue Unterkunft. Das einstöckige Gebäude verfügt über etwa 320 Quadratmeter Stellfläche für die Fahrzeuge sowie 400 Quadratmeter für Umkleide- und Besprechungsräume, Lager- und Aufenthaltsräume inklusive moderner Küche sowie einen Bereich für die Nachwuchsarbeit in der Jugendfeuerwehr.

Privater Investor

Aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung hatte sich die Gemeinde Rödinghausen

dazu entschieden, den Neubau nicht selber zu realisieren, sondern im Rahmen einer so genannten öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP-Modell) einen Investor zu suchen. Der wurde gefunden und vermietet das Gebäude jetzt an die Gemeinde.

»Symbol der Sicherheit«

Als ein Symbol für die Sicherheit einer Gemeinde bezeichnete Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer die Feuerwehrhäuser. »Hier im Süden der Gemeinde haben wir jetzt so einen Ort. Eine neue Heimat für den Löschzug Kilver.« Vier Feuerwehrstandorte unterhalte die Gemeinde Rödinghausen, um die Sicherheit der Bürger im gesamten Gemeindegebiet zu gewährleisten. Seit fast 50 Jahren habe der Löschzug Kilver seine Einsätze vom alten Feuerwehrgerätehaus an der Bruchmühlener Straße gestartet. »Das 1971 errichtete Gebäude war mittlerweile in die Jahre gekommen, dringend sanierungsbedürftig und entsprach nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr«, betonte Vortmeyer. Da der Löschzug Kilver auch für Einsätze in Bruchmühlen zuständig sei, habe sich die Gemeinde dazu entschieden, einen zentraleren Standort zu finden und damit in Zukunft die Ausrückzeiten in den Süden der Gemeinde zu verkürzen.

»Bisheriger Standort nicht günstig«

Mit der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses gehe für die Kameraden des Löschzuges Kilver eine lange Leidenszeit zu Ende, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kröger. »Der bisherige Standort war von der Lage her nicht günstig und nicht mehr zeitgemäß.« Moderne Feuerwehrhäuser dienten eben nicht mehr nur der Unterbringung von Gerätschaften, sondern seien unter anderem auch Orte der Um- und Fortbildung.

Als unverzichtbaren Bestandteil der Infrastruktur der Gemeinde Rödinghausen bezeichnete Gemeindebrandinspektor Rudi Altehoff die Feuerwehrhäuser. »Hier ist eine moderne und leistungsfähige Einrichtung geschaffen worden.« Freude über das neue Feuerwehrhaus äußerte Löschzugführer Bernd Wittkötter. »Alle Ideen, die wir hatten, konnten umgesetzt werden – das hat hervorragend geklappt.« Er bedankte sich bei den Kameraden des Löschzuges für die vielen Stunden, in denen sie aktiv für den Neubau mitgewirkt hätten.

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