So., 14.04.2019

Audi und Opel stoßen in Rödinghausen frontal zusammen – Unfallursache noch unklar Zwei Verletzte bei Unfall auf der Hansastraße

Die großer Wucht müssen der Audi (rechts) und der Opel auf der Hansastraße zusammengestoßen sein: Die Frontpartien beider Fahrzeuge sind völlig zerstört. Der Opel-Fahrer (21) wurde bei dem Unfall schwer verletzt, der Audi-Fahrer (23) soll nach ersten Erkenntnissen mit leichteren Verletzungen davon gekommen sein.

Die großer Wucht müssen der Audi (rechts) und der Opel auf der Hansastraße zusammengestoßen sein: Die Frontpartien beider Fahrzeuge sind völlig zerstört. Der Opel-Fahrer (21) wurde bei dem Unfall schwer verletzt, der Audi-Fahrer (23) soll nach ersten Erkenntnissen mit leichteren Verletzungen davon gekommen sein. Foto: Peter Monke

Von Peter Monke

Rödinghausen (WB). Bei einem Verkehrsunfall auf der Hansastraße sind in der Nacht zu Sonntag zwei junge Männer verletzt worden, der eine von ihnen schwer. Ein Audi und ein Opel waren frontal zusammengestoßen.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war der 23-jährige Audi-Fahrer Richtung Bünde unterwegs. Der 21-jährige Opel-Fahrer kam ihm in Fahrtrichtung Preußisch Oldendorf entgegen. Beide Fahrzeuge trugen ein Mindener Kennzeichen, die Fahrer kommen jeweils aus Hüllhorst.

Fest steht nach Polizeiangaben, dass der Audi-Fahrer gegen 23.45 auf regennasser Fahrbahn mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geriet. Warum dies auf der weitaus geraden und gut einsehbaren Strecke nahe der Kreuzung mit der Donoer Straße passierte, ist aber noch unklar.

An der Unfallstelle gilt Tempo 70

Ob überhöhtes Tempo eine Rolle spielt – an der Unfallstelle gilt Tempo 70 – steht ebenfalls noch nicht fest. Die stark zerstörten Frontpartien zeugen aber von einer erheblichen Wucht, mit der die Fahrzeuge aufeinander geprallt sein müssen.

Der Opel schleuderte nach links in den Straßengraben. Dessen Fahrer wurde schwer verletzt. Der Audi blieb auf der Hansastraße liegen. Hier kam der Fahrer nach ersten Erkenntnissen wohl mit leichteren Verletzungen davon. Ins Krankenhaus wurden beide Unfallopfer gebracht.

Spezialfahrzeug muss Fahrbahn reinigen

Da die Fahrbahn nicht nur durch unzählige Splitter sondern auch durch große Mengen Öl und Kühlflüssigkeit sehr stark verunreinigt war, blieb der Unfallort etwa vier Stunden lang gesperrt. Zur Reinigung musste eigens ein Spezialfahrzeug von einer Firma aus Bramsche bei Osnabrück angefordert werden.

Die Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften der Löschzüge aus Rödinghausen, Schwenningdorf und Bieren vor Ort. Sie streuten die Unfallstelle ab. Auch der Löschzug Kilver wurde zunächst alarmiert, konnte aber schnell wieder abrücken, da keiner der Fahrer eingeklemmt und größere Rettungsmaßnahmen somit nicht notwendig waren.

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