Do., 16.05.2019

Gemeinde Rödinghausen investiert in den digitalen Unterricht 16 neue interaktive Displays

Verschiedene Lehrprogramme stehen über das pädagogische Netzwerk auf den Displays zur Verfügung. Schulleiterin Maren Erntner (von links), Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Daniel Müller von der Gemeindeverwaltung haben die Technik gleich ausprobiert.

Verschiedene Lehrprogramme stehen über das pädagogische Netzwerk auf den Displays zur Verfügung. Schulleiterin Maren Erntner (von links), Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Daniel Müller von der Gemeindeverwaltung haben die Technik gleich ausprobiert.

Rödinghausen (WB). Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam fort. Um auch die Jüngsten auf die neuen Medien vorzubereiten, hat die Gemeinde Rödinghausen 16 interaktive Displays während der Osterferien in den Grundschulen einbauen lassen.

Acht Klassenräume der Grundschule Bruchmühlen und jeweils vier Klassenräume des Grundschulverbunds in Rödinghausen und in Bieren sind jetzt mit den modernen elektronischen Tafeln ausgestattet. »Die Digitalisierung in den Schulen vereinfacht viele Abläufe im Unterricht und sie bereitet die jungen Menschen optimal vor auf ihre berufliche Zukunft«, sagte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. »Als Schulträger bieten wir diese Chance auch unseren jüngsten Schülern.«

Kinder sind begeistert

Die Displays des niederländischen Unternehmens Prowise sind für die Rödinghauser Grundschulen mit einer besonderen Neuerung ausgestattet. Wie man das von herkömmlichen Schultafeln kennt, haben sie rechts und links aufklappbare Flügel, die als Magnetwand oder Whiteboard nutzbar sind. »Diese Ergänzung hat Prowise erst im März auf der Messe Didacta in Köln vorgestellt«, sagt Daniel Müller, Teamleiter bei der Gemeinde Rödinghausen. »Wir sind also eine der ersten Kommunen, die ihren Schulen diese Neuerung bietet.«

Die Kinder sind begeistert von den neuen Displays. »Unsere Schülerinnen und Schüler finden es schon spannend, wenn sie nur auf dem Bildschirm etwas verschieben dürfen oder ein Fenster aufpoppt«, sagt Maren Erntner, Leiterin der Grundschule Bruchmühlen. »Die zusätzlichen Seitenflügel sind optimal und lassen die letzten Sorgen verschwinden, die wir hatten«, so Erntner. Die Tafeln bieten so nämlich die Möglichkeit, dann doch mal das ein oder andere ganz klassisch aufzuschreiben, worauf die Kinder dann während des Unterrichts zurückgreifen können.

60 iPads pro Standort

Zusätzlich zu den neuen Displays hat die Gemeinde Rödinghausen alle Grundschullehrer bereits mit Tablet-Computern ausgestattet und im Umgang entsprechend geschult. Für die Schüler der Grundschulstandorte in Bruchmühlen sowie Bieren-Rödinghausen werden je zwei Klassensätze à 30 iPads bereitgestellt. »Die können von den Lehrern individuell eingesetzt werden«, sagt Müller. Von den Tablets aus können Lehrer und Schüler auf die interaktiven Displays zugreifen. iPads und Displays sind mit dem pädagogischen Lan-Netz verbunden.

»Wir freuen uns sehr über die digitale Ausstattung«, so die Schulleiterin. »In den Niederlanden, wo die Displays herkommen, wurden schon viel Erfahrungen mit digitalem Unterricht gesammelt«, sagt Maren Erntner. »Und wir können davon jetzt profitieren.«

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