So., 18.08.2019

Oldtimer-Meile: Möglichst viele Fahrzeuge sollen zum Tag der Regionen kommen Ist die Zahl 300 zu knacken?

Siegfried Lux (Wage), Martina Wüppelmann (Gemeinde Rödinghausen), Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Henning Vieguth (Wage) und Michael Vieguth (Mitorganisator der Oldtimer-Meile, von links) zeigen schon einmal die Hinweisschilder für das Oldtimer-Treffen zum Tag der Regionen.

Siegfried Lux (Wage), Martina Wüppelmann (Gemeinde Rödinghausen), Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Henning Vieguth (Wage) und Michael Vieguth (Mitorganisator der Oldtimer-Meile, von links) zeigen schon einmal die Hinweisschilder für das Oldtimer-Treffen zum Tag der Regionen. Foto: Kathrin Weege

Von Kathrin Weege

Rödinghausen (WB). 300 und mehr Oldtimer: Dieses Ziel haben sich die Rödinghauser bei der Oldie-Meile zum 20. Tag der Regionen gesetzt. Und sie sind zuversichtlich: »Das schaffen wir, schließlich waren es 2018 schon 250 Fahrzeuge«, meint Henning Fieguth, 3. Vorsitzender der Werbe- und Aktionsgemeinschaft Wage.

Er ist selber Fan alter Schätzchen, besitzt einen bordeaux-farbigen Golf I aus dem Jahr 1992 und organisiert das Treffen gemeinsam mit seinem Vater Michael. Jeder, der ein Fahrzeug, das mehr als 25 Jahre alt ist, besitzt, kann am Sonntag, 22. September, von 11 bis 18 Uhr seinen Wagen in der Alten Dorfstraße präsentieren.

Im vergangenen Jahr waren beispielsweise der Barre-Bus der Brauerei zu sehen, amerikanische Achtzylinder, T1 Bullis von VW, Cadillacs oder Unimogs. »Bei den alten Schätzchen werden Erinnerungen wach. Ich weiß noch, wie früher mit den Unimogs die Kohle gebracht wurde«, blickt Wage-Vorsitzender Siegfried Lux zurück.

Halstuch an der Kulleraugen-Lampe

Was den Charme der historischen Fahrzeuge ausmacht, ist für Michael Fieguth leicht zusammenzufassen. »Es macht einfach Spaß, die Fahrzeuge zu pflegen und sie bei gutem Wetter auszufahren«, sagt er.

Auch sein Oldie wird beim Tag der Regionen zu sehen sein: ein grüner VW Käfer aus dem Jahre 1978. 1600 Kubikzentimeter Hubraum und 50 PS hat er unter der Haube und immer noch den Originalmotor. Die Ledersitze sind neu bezogen, aber dem Original nachempfunden. Außerdem trägt der metallic-farbene Käfer ein rotes Halstuch um eine seiner vorderen Kulleraugen-Lampen. »Damit er sich nicht erkältet«, sagt Michael Fieguth mit einem Augenzwinkern.

100 Aussteller beim »Tag der Regionen«

Der 22. September ist in Rödinghausen Großveranstaltungstag. Beim Tag der Regionen machen 100 Aussteller mit, es werden mehr als 10.000 Besucher erwartet, allein beim parallel stattfindenden Widufix-Lauf – initiiert von der IWKH – hoffen die Veranstalter auf 2000 bis 2500 Läufer.

Der Tag der Regionen ist einzigartig im Kreis Herford und findet jedes Jahr statt. »Regionalität ist gerade in der jetzigen Zeit und unter Klimagesichtspunkten wieder sehr wichtig geworden. Produkte und Dienstleistungen aus Region sind gefragt. Und genau das wird beim Tag der Regionen in den Blick genommen«, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer.

Eine Anmeldung für die Oldtimer-Meile ist nicht erforderlich. Die Zufahrt erfolgt ausschließlich über den Hambachweg. Start ist am Gasthof zur Linde. »Jeder Aussteller bekommt ein kleines Präsent als Dankeschön fürs Mitmachen«, sagt Fieguth. Weitere Informationen gibt es bei Henning Fieguth, Telefon 05746/939610 oder aber auf der Homepage und der Facebook-Seite der Werbe- und Aktionsgemeinschaft Rödinghausen.

Kommentar

Klimaschutz ist in aller Munde – über alle Generationen hinweg. Vorneweg die Bewegung Fridays for Future. Doch wie kann jeder seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Er kann versuchen, Wasser und Strom einzusparen. Er kann aber vor allem auch auf regionale Produkte setzen, so dass lange Transportwege für Obst und Gemüse aus fernen Ländern entfallen. Längst nicht alle Bürger wissen aber, was es alles in der nahen Umgebung zu kaufen gibt. Daher bietet der Tag der Regionen eine tolle Möglichkeit, sich genau darüber zu informieren und später entsprechend einzukaufen.

Kathrin Weege

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