Rödinghauser Hauptausschuss entscheidet über Finanzierung
Mensa und Erweiterung werden teurer

Rödinghausen (WB). Die geplante Erweiterung der Grundschule Bruchmühlen und der Neubau der Mensaküche an der Rödinghauser Gesamtschule werden teurer, als zunächst gedacht. Der Hauptausschuss der Gemeinde entscheidet in seiner Sitzung am 30. April über die Freigabe zusätzlicher Finanzmittel.

Mittwoch, 29.04.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 29.04.2020, 16:30 Uhr
Die Erweiterung der Grundschule in Bruchmühlen soll mit rund 1,2 Milleionen Euro zu Buche schlagen. Bislang waren im Gemeindehaushalt 330.000 Euro für die Maßnahme eingeplant. Foto: Salmon
Die Erweiterung der Grundschule in Bruchmühlen soll mit rund 1,2 Milleionen Euro zu Buche schlagen. Bislang waren im Gemeindehaushalt 330.000 Euro für die Maßnahme eingeplant. Foto: Salmon

Wie berichtet, sollen an der Grundschule am Niedernfeld nach letztem Planungsstand zusätzliche Räume für den Offenen Ganztag entstehen . Außerdem sind drei Förderräume, ein Kunstraum, ein Personalraum und ein Besprechungsraum vorgesehen sowie kleinere Räume für Kopierer und eine Sanitätsstation. Der Umbau der Küche wird bei einer Erweiterung in die Gesamtmaßnahme integriert – dabei wird die Küche vergrößert. Alles in allem soll die Nutzfläche der Schule um fast 400 Quadratmeter vergrößert werden.

870.000 Euro Mehrkosten

Vorgestellt hatte das Planungsbüro Bäunker und Cawalla die Pläne dem Gemeinderat bereits im vergangenen November. Das Gremium hatte seinerzeit für eine Fortführung des Projekts gestimmt. Im aktuellen Gemeindehaushaushalt waren 330.000 Euro für den Erweiterungsbau vorgesehen. Nun steht fest: Diese Summe wird nicht ausreichen. In einer Kosteberechnung veranschlagen die Planer eine Summe von 1,12 Millionen Euro für die Komplettmaßnahme. „Unter Einbeziehung aller Nebenkosten und einer kalkulierten Kostensteigerung wird verwaltungsseitig ein Gesamtmittelbedarf von rund 1,2 Millionen Euro erwartet“, heißt es in der Sitzungsvorlage für die Mitglieder des Hauptausschusses.

870.000 Euro müsste die Kommune somit zusätzlich für die Grundschulerweiterung locker machen. Der größte Teil (800.000 Euro) könnte durch höhere Erstattungen gedeckt werden, die die Gemeinde im Zuge des Einheitslastenabrechnungsgesetzes erhält. Statt ursprünglich einer Million Euro fließen hier nämlich rund 1,8 Millionen Euro in die Wiehengemeinde.

Mensa kostet 1,2 Millionen Euro

Teurer wird nun auch der Neubau der Mensaküche an der örtlichen Gesamtschule. Die Höhe der bereitgestellten Gelder für das Projekt summierte sich bislang auf 330.000 Euro. Das mit der Planung beauftragte Architekturbüro BKS hat der Gemeinde jetzt eine aktualisierte Kostenaufstellung vorgelegt. Demnach wächst der Investitionsbedarf auf rund 1,2 Millionen Euro an. „Die Umsetzung des Projekts löst einen außerordentlichen Finanzierungsbedarf aus“, teilt die Verwaltung daher mit. Das heißt konkret: Rund 920.000 Euro an zusätzlichen Geldmitteln müssten bereitgestellt werden. Auch über die Deckung dieser Summe hat man sich im Rödinghauser Rathaus bereits Gedanken gemacht. Unter anderem sollen für die Finanzierung nicht benötigte Gelder für die Erweiterung der Feuerwehrgerätehauses in Schwenningdorf herangezogen werden.

Die Mitglieder des Hauptausschusses tagen am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im Haus des Gastes.

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