Mi., 28.11.2018

Wallholländer Mühle in Hücker-Aschen geschlossen »Es besteht Einsturzgefahr«

Restaurator Christoph Probst in der Windmühle. Sein Befund, dass die Balken morsch sind, wurde bestätigt.

Restaurator Christoph Probst in der Windmühle. Sein Befund, dass die Balken morsch sind, wurde bestätigt. Foto: Gerhard Hülsegge

Spenge (WB/gge). Die Wallholländer Windmühle in Hücker-Aschen ist bis auf Weiteres geschlossen. »Es besteht Einsturzgefahr«, sagte Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke am Dienstag gegenüber dem WESTFALEN-BLATT. Die Kommune habe einen Statiker damit beauftragt, die Mühle zu begutachten. Festgestellt worden sei, dass Balken morsch und auch vom Pilz befallen seien. »Wir wollen keine Risiken eingehen und nicht, dass jemand zu Schaden kommt«, begründete Dumcke die Schließung für unbekannte Dauer.

Auch die Heimatstube in der Mühle ist vorerst nicht nutzbar. Hatten Mitglieder des Heimatvereins im Advent stets für die Mühlenbeleuchtung gesorgt, kann sie jetzt auch nicht von innen erfolgen. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes übernähmen diese Aufgabe nun mithilfe eines Hubsteigers von außen.

Baumängel waren bekannt

Im September dieses Jahres hatte Restaurator Christoph Probst aus dem Landkreis Nienburg gemeinsam mit den Politikern die Windmühle am Gehlenbrink besichtigt und die Baumängel bestätigt. Er empfahl eine grundhafte Instandhaltung. Die Kosten hierfür hat er laut Dumcke aber bis heute noch nicht mitgeteilt. »Wir müssen jetzt ermitteln, was zu tun ist und daran arbeiten, die Mühle zu erhalten«, meinte Dumcke.

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