Investoren wollen 45 Häuser an Bielefelder Straße und Dorfstraße errichten
Zwei neue Wohngebiete entstehen

Spenge (WB). Gute Aussichten für Häuslebauer: Gleich zwei neue Wohngebiete sollen im Spenger Stadtteil Lenzinghausen entstehen – an der Bielefelder Straße und an der Dorfstraße.

Samstag, 02.02.2019, 06:03 Uhr aktualisiert: 02.02.2019, 06:20 Uhr
16 Einfamilien, drei Mehrfamilien- und fünf Doppelhäuser sollen auf dem Frommholz-Gelände östlich der Bielefelder Straße (links) entstehen. Foto: Repro: Gerhard Hülsegge
16 Einfamilien, drei Mehrfamilien- und fünf Doppelhäuser sollen auf dem Frommholz-Gelände östlich der Bielefelder Straße (links) entstehen. Foto: Repro: Gerhard Hülsegge

»Die Nachfrage nach Wohnbebauung ist da«, meinte Detlev Winkler vom Planungsbüro Enderweit und Partner (Bielefeld) während der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses des Rates der Stadt Spenge. Die Politiker votierten einstimmig dafür, das Mischgebiet an der Bielefelder Straße künftig als reines Wohngebiet (mit bereits vorhandenem Spielplatz) auszuweisen und den Bebauungsplan »Dorfstraße« als Satzung zu beschließen.

HSW will investieren

Der 1,94 Hektar große Frommholz-Acker zwischen Bielefelder- und Herforder Straße direkt gegenüber vom Café Wefing war über Jahre hinweg zur Hälfte auch für die Ansiedlung eines Supermarktes vorgesehen. Allerdings mangelte es an Investoren. In der Wortmann-Tochtergesellschaft HSW aus Hüllhorst hat sich nun ein Käufer gefunden. »Der Vertrag liegt vor, ein Abschluss ist kurzfristig geplant«, sagte Reinhard Hongsermeier, Geschäftsführender Gesellschafter der HSW-Bauträgergesellschaft. Involviert in den »Deal« sind auch die Flöttmann Immobilien mit Sitz in Bielefeld. Geschäftsführer Horst Flöttmann war in der Ausschusssitzung ebenfalls zugegen.

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Was lange währt, wird endlich gut. Oder heilt die Zeit tatsächlich Wunden? Sprichwörter sind manchmal nicht zu verachten. In Lenzinghausen können allem Anschein nach jedenfalls zwei Baulücken geschlossen werden, die vielen seit Jahren ein Ärgernis sind. Die Stadt hat mit Ausdauer und Fingerspitzengefühl die Weichen dafür gestellt, dass dringend benötigter Wohnraum eventuell schon in zwei Jahren zur Verfügung steht. Das ist gut für die Kommune und für die Menschen. Gerhard Hülsegge

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Wie Hongsermeier erklärte, sei geplant, an der Bielefelder Straße 40 bis 60 Wohneinheiten auf 24 Baugrundstücken (zwischen 600 und 700 Quadratmeter groß) zu realisieren, bestehend aus 16 Ein-, 3 Mehrfamilien- und 5 Doppelhäusern. Die Erschließung des Wohngebietes soll über den Grünen Weg erfolgen. Die Gebäude sollen zwei- bis zweieinhalbgeschossig ausfallen.Passiver Lärmschutz (also an den Gebäuden) ist ebenfalls geplant. Eine Mischung unterschiedlicher Bautypen ist ausdrücklich erwünscht.

Bürgschaftsstreit beendet

»Die Menschen sollten das Recht haben, so zu bauen, wie sie wollen«, meinte CDU-Fraktionsvorsitzender Lars Hartwig. Einer Ausfahrt in Richtung Herforder Straße, wie von Martinus Morgret (CDU) vorgeschlagen, dürfte laut Stadtverwaltung der Landesbetrieb Straßen NRW allerdings nicht zustimmen.

Das Ex-Betriebsgelände der Möbelfabrik Schmidt an der Dorfstraße war 2011 von Kfz.-Werkstattbetreiber Gerhard Pahl und dessen Bruder Günter ersteigert worden. Der Streit um die Erschließungs-Bürgschaft ist beigelegt. Auf der 13.800 Quadratmeter großen Fläche sind 21 Baugrundstücke (zwischen 530 und 680 Quadratmeter groß) reserviert. Zwischen Juli und September soll mit der Erschließung über eine Stichstraße begonnen werden.

 

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