Sa., 09.03.2019

Zentral-Theater zeigt am 17. März Heimatliches über Bardüttingdorf und Wallenbrück Schömann-Film kommt ins Kino

Stefan Henke (von links) hat für den Film von Werner Schömann, den Nicole Kulemann zeigt, die Drohne eingesetzt.

Stefan Henke (von links) hat für den Film von Werner Schömann, den Nicole Kulemann zeigt, die Drohne eingesetzt. Foto: Gerhard Hülsegge

Spenge (WB/gge). Mittlerweile hat sie Tradition: die Präsentation des neuesten Films von Werner Schömann über Spenge und seine Ortsteile im Spenger Kino. Am Sonntag, 17. März, ist es wieder so weit. Dann flimmert der Streifen »Bardüttingdorf-Wallenbrück: Hier zu leben... – einfach nur schön« über die große Leinwand des Zentral-Theaters an der Poststraße. Einlass ist ab 10.45 Uhr, die Vorstellung beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist ebenso frei wie die Platzwahl.

»Das macht einfach Spaß, es ist eine tolle Veranstaltung«, sagt Kino-Betreiberin Nicole Kulemann. Sie schaut sich den Film von Werner Schömann auch mit an. »Das ist schließlich immer etwas Besonderes und findet ja nicht jeden Monat statt«, meint sie. Auch der Film-Autor freut sich darüber, dass nun schon zum 4. Mal alle Spenger Bürger und natürlich auch andere Interessierte Gelegenheit erhalten, mehr über die beiden Spenger Ortsteile zu erfahren. Noch dazu gratis. Natürlich muss im Service-Kino auch niemand auf Popcorn, Käsestangen und Getränke verzichten. 202 Plätze (inklusive Thekenbereich) stehen zur Verfügung.

Auch Bürgerbus Thema

Der jüngste Schömann-Film hat eine Dauer von 70 Minuten. »Material hätte ich für sieben Stunden gehabt«, sagt Werner Schömann, der in Wallenbrück beheimatet ist. Seit 1966, dem Tag seiner Hochzeit, interessiert sich der inzwischen 78-Jährige für die Filmerei.

»50 Prozent der Bevölkerung Deutschlands lebt auf dem Dorf. Dort geht die Infrastruktur zurück. Das beleuchte ich und zeige auf, was die Dörfler dagegen tun«, beschreibt der ehemalige Wein-Kaufmann sein Anliegen als Film-Autor. Vorgestellt werden deshalb unter anderem der Bürgerbusverein, der Bio-Hofladen Graefe zu Baringdorf und die »Kleine Kneipe« in der ehemaligen Ziegelei.

Kindheitstraum erfüllt

Außerdem wird gezeigt, wie die Menschen in Bardüttingdorf und Wallenbrück ihre Traditionen pflegen. Aufnahmen entstanden beim Osterfeuer, beim Maibaum-Pflanzen, beim Kränzen für eine Hochzeit auf dem Bauernhof, bei Nachbarschaftstreffen und dem Aufstellen von großen Adventssternen auf der Wiese zur Adventszeit. »Es ist allerhand los«, weiß Werner Schömann. Nur einmal wurde ihm – wegen des verschärften Datenschutzes – das Filmen untersagt: bei der Probe des Chores Grenzenlos im evangelischen Gemeindehaus in Mantershagen.

Dafür durfte er »mit Tatütata« an einer Übung der Freiwilligen Feuerwehr teilnehmen. »Damit ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen«, betont der Unruheständler, der sich die Filmerei selbst beigebracht hat. »Learning by doing« lautet sein Motto. Schneiden, vertonen – alles kein Problem. Auch neueste digitale Technik bereitet dem Senior mehr Freude als Kummer.

Drohne für Luftaufnahmen

Zum zweiten Mal hat ihn Stefan Henke mit seiner Drohne unterstützt. Die Luftaufnahmen sind das Bindeglied zwischen den verschiedenen Themen und Sequenzen. Heimatforscher Gerhard Heining stand als Ideengeber zur Seite.

Den neuen Schömann-Film gibt es mittlerweile auch als DVD. Sie kann für zehn Euro nach der Vorstellung am 17. März oder bei Werner Schömann direkt erworben werden unter Telefon 05225/2232.

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