Mi., 01.05.2019

Vereinsgemeinschaft Hücker-Aschen befreit den Ort von Unrat Müllsammler finden Kronleuchter

Die Müllsammler aus Hücker-Aschen haben ihre Eimer schnell voll gehabt. Dabei halfen viele Jugendliche mit.

Die Müllsammler aus Hücker-Aschen haben ihre Eimer schnell voll gehabt. Dabei halfen viele Jugendliche mit.

Spenge (WB). Trotz Regen und empfindlicher Kälte haben knapp 40 Helfer kräftig angepackt und bei der alljährlichen Müllsammlung der Vereinsgemeinschaft Hücker-Aschen teilgenommen. Los ging’s an der Windmühle Hücker-Aschen. Gefunden wurden unter anderem ein Kronleuchter und Glasreste von einer umgefahrenen Straßenlaterne.

Weiterhin sammelten die Helfer zwei Paar noch recht gute erhaltene Arbeitsschuhe, Arbeitshandschuhe eine Radkappe, viele Flaschen und die üblichen Plastik-Reste ein.

Die größte Gruppe stellten in diesem Jahr die Mädels der Chili Kitten, die mit einigen Betreuerinnen und Eltern gekommen waren. Daneben war die Jugendfeuerwehr Spenge-Nord die zweitstärkste Gruppe, die mit zwei Bullis gekommen waren, da sie die Bünder Straße vom Hücker Kreuz bis zur Einfahrt zum Hücker Moor auf ihrem Sammelplan hatten.

Die Gruppe der Heimatvereinsmitglieder kümmerte sich währenddessen unter anderem um die Beseitigung der Osterfeuer-Reste. Ulrich Placke vom Heimatverein mit seinem Trecker und Anhänger sowie Gottlieb Ewering von der Jagdpächter-Gemeinschaft begleiteten die Sammler und nahmen die gefüllten Müllbeutel und größere Fundstücke mit.

So wurde neben der Bünder Straße, die Bergstraße, der Schulberg, der Gehlenbrink, Hücker-Dorf, Paradies, Störbrink, Südholz, An den Teichen, Sattelmeierweg, Franziska-Spiegel-Weg, In der Heide, Meller Straße, Lohbrink und Steinbrinke abgesucht.

Fazit der Sammler: »Es wird zum Glück nicht mehr ganz so viel wie früher weggeworfen. Durch die Einführung von Pfand sind die Getränkedosen und Getränkeflaschen auf dem Rückmarsch, aber Getränke-Becher und Essens-Behälter liegen immer noch an den Straßenrändern.«

Der Kreis Herford hatte im Frühjahr die Bünder Straße schon einmal absuchen lassen, und der Bauhof der Stadt Spenge war mehrfach am Franziska-Spiegel-Weg tätig. Der jetzt siebenjährige Ole, der bereits mit knapp fünf Jahren seinen Großvater bei der jährlichen Müllsammlung begleitete, konnte es zum Beispiel nicht verstehen, warum Raucher ihre leeren Zigaretten-Packungen in die Gegend werfen und diese nicht zu Hause entsorgen können.

Für die Bewirtung sorgte der Rasse-Geflügelzuchtverein Hücker-Aschen.

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