Di., 11.06.2019

Heimatverein richtet Fest in Hücker-Aschen aus Mühlentag trotz Sperrung

Heimatverein und Gäste machen das Beste draus: Ursula Placke (von links), Irmtraut Schmidt, Michael Darnauer, Hans-Dieter Vordtriede, Anneliese Adolph und Wolfgang Adolph begehen mit Kaffee und Torte trotz Mühlensperrung den 25. Mühlentag.

Heimatverein und Gäste machen das Beste draus: Ursula Placke (von links), Irmtraut Schmidt, Michael Darnauer, Hans-Dieter Vordtriede, Anneliese Adolph und Wolfgang Adolph begehen mit Kaffee und Torte trotz Mühlensperrung den 25. Mühlentag. Foto: Hannah Butz

Von Hannah Butz

Spenge (WB). Es wäre der 25. Deutsche Mühlentag für die Wallholländer Windmühle gewesen, doch die Sperrung der alten Mühle machte den Organisatoren bei den Planungen einen Strich durch die Rechnung.

Mit einem bunten Pfingstnachmittag  sorgte der Heimatverein am Montag trotzdem dafür, dass die Geschichte der Windmühle erhalten bleibt.

Betreten verboten: Wegen Einsturzgefahr ist die morsche Windmühle am Gehlenbrink noch immer gesperrt . Eine Begehung der gesamten Mühle, wie es noch an den vergangenen Mühlentagen für Besucher angeboten wurde, war daher dieses Mal nicht möglich. Der bunte Pfingstnachmittag fand deshalb vor der Mühle statt – inklusive gutem Wetter und selbst gebackenen Torten.

Mühle bleibt Mittelpunkt

»Wir müssen ja das Beste draus machen«, erklärte Wolfgang Adolph vom Heimatverein Hücker-Aschen die Idee für den Pfingstnachmittag. In den letzten Jahren konnte die Mühle am Mühlentag mit Besichtigungen, Informationsvorführungen und sogar einer eigenen Handmühle bis zu 300 Besucher anlocken – das gestaltete sich in diesem Jahr als schwierig. »Wenn das Betreten der Mühle nicht möglich ist, fällt viel Interessantes weg. Vor allem für Kinder können wir jetzt nicht mehr so viel anbieten, wie noch im letzten Jahr«, sagte Adolph.

Beim diesjährigen Mühlentag setzte man angesichts des guten Wetters vor allem auf Wanderer und Fahrradfahrer, die den Pfingstmontag für ausgiebige Ausflüge nutzen. »Die Mühle ist trotzdem noch immer ein Mittelpunkt der Gesellschaft hier: Vereine, Ausflugsgruppen, Schulklassen und Kindergärten kommen regelmäßig vorbei und halten die Mühle so am Leben«, erzählte Wolfgang Adolph. Beim bunten Pfingstnachmittag sorgten jetzt auch Infotafeln und Flyer dafür, dass die Geschichte der mehr als 150 Jahre alten Mühle nicht in Vergessenheit gerät.

Warten auf die Sanierung

Eine Sanierung der denkmalgeschützten Mühle soll etwa 300.000 Euro kosten . Um diese Summe stemmen zu können, hat die Stadtverwaltung bereits zwei Förderanträge gestellt. »Wir geben die Hoffnung nicht auf, aber langsam muss sich was bewegen. Wir würden die Räume gerne wieder für Besucher öffnen«, resümierte Adolph.

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