Fr., 12.07.2019

Team der Regenbogen-Gesamtschule in Essen erfolgreich Spenges Kanuten Landesmeister

Pia Stille (von links), Lehrer Daniel Radau, Finja Sunderwerth, Mia Kleine-Böse, Philipp Mucha, Felix Dreyer, Lynus Steppler, Rebecca Halle, Luca Lührmann, Majka Eck, und Ronja Hedemann haben Grund zur Freude. Die Regenbogen-Gesamtschüler aus Spenge haben die Kanu-Landesmeisterschaft gewonnen.

Pia Stille (von links), Lehrer Daniel Radau, Finja Sunderwerth, Mia Kleine-Böse, Philipp Mucha, Felix Dreyer, Lynus Steppler, Rebecca Halle, Luca Lührmann, Majka Eck, und Ronja Hedemann haben Grund zur Freude. Die Regenbogen-Gesamtschüler aus Spenge haben die Kanu-Landesmeisterschaft gewonnen.

Spenge/Essen (WB). Die Jüngsten sind die Besten: Der Vierer-Kanadier der Regenbogen-Gesamtschule (RGS) Spenge hat sich in Essen den Schul-Landesmeistertitel gesichert.

Am Dienstag trafen sich die Schüler der Kanu-AG bereits um kurz nach sechs Uhr morgens auf dem Parkplatz, um gemeinsam zur Landesmeisterschaft der Schulen im Kanu anzutreten. In Vierer-Kanadiern oder mit drei Einzelkajaks paddelten die Kanuten jeweils im Team. Insgesamt in drei Rennen in jeweils unterschiedlichen Altersgruppen war die RGS vertreten.

Podestplatz in Reichweite

Im letzten Rennen des Tages war der Vierer-Kanadier mit Mia Kleine-Böse als Steuerfrau (Klasse 7morelia), Ronja Hedemann, Majka Eck (beide Klasse 6poseidon) und Pia Stille (Klasse 6bleu marine) ins Rennen geschickt worden. Da Mia und Pia bereits im letzten Jahr in dieser Altersgruppe einen dritten Platz belegt hatten, lag es nahe, dass auch in diesem Jahr ein Platz auf dem Podest in Reichweite sein könnte. Beide mittlerweile ein Jahr älter, legte mit Unterstützung der beiden Newcomer Ronja und Majka im Kanadier einen souveränen Start hin. Der Geschicklichkeitsparcours mit verschiedenen Toren, die teilweise vorwärts oder rückwärts durchfahren oder umrundet werden müssen, wurde von dem Quartett fehlerfrei und in absoluter Präzision durchfahren.

Den Zuschauern war bereits nach der Hälfte des ersten Teils klar, dass hier eine Bestleistung zu erwarten war. Als die vier Schülerinnen dann in den zweiten und letzten Ausdauerteil des Rennens übergingen, waren sie nicht mehr zu bremsen. Rhythmisch paddelte das Team die komplette Regattastrecke bis zur völligen Erschöpfung. Diese war den Mädchen dann im Anschluss auch anzusehen. Da bis zur Siegerehrung keine Zeiten vom Schiedsgericht bekannt gegeben wurde, war die Anspannung groß und die Freude noch größer, als der zweite Platz dann noch an die Konkurrenz aus Rheda ging und das Ergebnis für die Spenger Athleten damit feststand. So orakelte AG-Mitglied Finja Sunderwerth aus dem 6. Jahrgang als Begleiterin an diesem Tag bereits vor der Preisverleihung, dass »wir uns nie damit zufriedengeben, dass einige bekannte Teams die Podestplätze abräumen, das wird jetzt geändert«.

Sieg wieder nach zehn Jahren

Da die Konkurrenz auf Landesebene sehr groß ist, setzten sich in den meisten Rennen die Mannschaften aus Rheda, Essen, Lippstadt oder Hamm durch. In der ältesten Wettkampfklasse II waren im Kajak-Team für Spenge Luca Lührmann, Lynus Steppler und Philipp Mucha gemeinsam angetreten. Ihnen gelang leider nur ein 11. Platz bei einem ausgesprochen starken Starterfeld, wobei in dieser Wettkampfform nur die Zeit des letzten Kanuten aus der Gruppe gewertet wird. In der jüngsten Wettkampfklasse IV traten im Kajak gemeinsam Rebecca Halle, Felix Dreyer und Mia Kleine-Böse an. Sie konnten sich einen sechsten Platz sichern.

Seit zehn Jahren war es der Kanu-AG der Regenbogen-Gesamtschule nicht mehr gelungen, einen Landesmeistertitel zu holen. Umso erfreuter zeigten sich Schüler und Lehrer von dem Erfolg der vier jüngsten Kanuten. Insgesamt kamen die Kanuten und begleitenden Lehrkräfte spät und erschöpft, aber äußerst zufrieden nach Hause. Die Kinder können damit entspannt in die Sommerferien gehen und sich auf die AG im kommenden Schuljahr oder teilweise auch auf die Kanufreizeit an der Soca in Slowenien freuen.

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