Sa., 17.08.2019

Werburg in die »Vereinigung westfälischer Museen« aufgenommen – 160 Mitglieder in Westfalen Museen profitieren voneinander

Seit Juni gehört das Werburg-Museum im Herrenhaus der »Vereinigung westfälischer Museen« an.

Seit Juni gehört das Werburg-Museum im Herrenhaus der »Vereinigung westfälischer Museen« an.

Von Christina Bode

Spenge (WB). Das Werburg-Museum gehört jetzt der »Vereinigung westfälischer Museen« an. Die Mitgliedschaft in diesem Netzwerk, zu dem auch das Engeraner Widukind-Museum gehört, bringe dem Museum viele Vorteile, sagt Vorsitzender Dr. Werner Best.

Bei der Jahrestagung im Juni in Lüdenscheid hatte Best den Antrag gestellt, in die Vereinigung aufgenommen zu werden. »Dem wurde ohne Einwände zugestimmt«, berichtet er. Für das Spenger Museum ist das eine große Ehre. »Für ein kleines Haus wie unseres ist es wichtig, in Netzwerke eingebunden zu sein«, sagt Werner Best. Auf diese Weise könnte sich das Museum einen guten Namen machen und sich mit den anderen Einrichtungen austauschen.

Kontaktpflege und Fortbildungen

»Wir brauchen die Erfahrung größerer Häuser und sind stolz, die Möglichkeit zu haben, mit namhaften Kollegen in Kontakt zu kommen«, sagt er. Neben der Vereinigung westfälischer Museen sei auch die Museumsinitiative OWL ein gute Forum, um sich auszutauschen. Dieser Organisation gehört das Werburg-Museum seit der Eröffnung an.

Die Vereinigung widmet sich nicht nur der Kontaktpflege und stellt auf ihren Tagungen Mitgliedsmuseen vor, sie veranstaltet auch Fortbildungen und bietet für aktuelle Fragen des Museumswesens ein Forum.

2010 hat sich ein Arbeitskreis zum Thema »Sammlungen und Internet« gegründet. In einem digitalen Museum können große und kleine Museen Informationen zu ihren Objekten veröffentlichen und voneinander profitieren.

Neue Sonderausstellung kommt Januar

»Für alle, die Ausstellungen konzipieren, ist ›Museum digital‹ eine tolle Sache«, sagt Werner Best. Für die neue Sonderausstellung »Klima und heizen in der kleinen Eiszeit«, die Anfang Januar eröffnet wird, konnte er dieses Netzwerk bereits nutzen. »Ich habe zwei Exponate gefunden, die mir sonst gar nicht zugänglich gewesen wären«, berichtet er. Außerdem könne das Museum auf dieser Plattform Exponate präsentieren, die nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden.

Mit ihren rund 160 Mitgliedern repräsentiert die Vereinigung Westfälischer Museen die öffentlich zugänglichen Museen in der gesamten Region Westfalen-Lippe, vom Haus mit weltweiter Ausstrahlung bis zum Heimatmuseum. Unter anderem zählen das Heinz-Nixdorf-Museumsforum Paderborn, das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen oder das Preußenmuseum in Minden dazu. Auch einige Museen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) gehören zu dem Netzwerk.

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