Di., 19.11.2019

Tag der offenen Tür an der RGS gibt Einblick in Schulalltag Rollerfahren, mikroskopieren, backen

In der Roller-AG fühlen sich diese Schüler der Jahrgänge acht bis zehn »zu Hause«. Neben Verkehrserziehung steht hier das Warten und Reparieren der Zweiräder auf dem Programm.

In der Roller-AG fühlen sich diese Schüler der Jahrgänge acht bis zehn »zu Hause«. Neben Verkehrserziehung steht hier das Warten und Reparieren der Zweiräder auf dem Programm. Foto: Dembert

Von Daniela Dembert

Spenge (WB). Es geht um viel mehr als reine Wissensvermittlung. »Großer Schwerpunkt ist bei uns die Persönlichkeitsstärkung«, sagt Schulleiter Hartmut Duffert. Was man genau darunter zu verstehen hat, haben Schüler und Lehrer der Regenbogen-Gesamtschule Spenge (RGS) beim Tag der offenen Tür der Bildungseinrichtung gezeigt.

Viertklässler vor dem Wechsel zur weiterführenden Schule und Zehntklässler, die ab kommendem Sommer die gymnasiale Oberstufe besuchen wollen, waren gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, das Konzept der Gesamtschule und ihre vielfältigen Angebote kennenzulernen.

»Wir bieten jede Menge Möglichkeiten für eine sehr individuelle Schullaufbahn mit sehr individuellen Abschlüssen«, betont Duffert.

Verkehrserziehung in der Roller-AG

Neben einer großen Fächerauswahl im naturwissenschaftlichen, sprachlichen und künstlerisch-musischen Bereich eröffnet die Gesamtschule viele Möglichkeiten, den persönlichen Neigungen nachzugehen. Verkehrserziehung wird in der Roller-AG geboten. Zusätzlich lernen die Schüler, Reparaturen an ihrem fahrbaren Untersatz selbst durchzuführen. »Ältere Schüler mit technischem Interesse werden in der AG zu Tutoren und helfen jüngeren, die nachrücken. Das funktioniert richtig gut«, sagt Marcus Gottwald, Leiter der AG.

Von Schulsanitäter bis Busbegleiter

Schulsanitäter, Busbegleiter und die »Kabelaffen«, die sich bei Veranstaltungen um die Licht- und Tontechnik kümmern, sind AG-Angebote, bei denen soziales Engagement unmittelbar mit der Stärkung des Selbstbewusstseins einher geht. »Arbeitsgemeinschaften ermöglichen unabhängig vom Elternhaus kulturelle und sportliche Teilhabe. Zudem brauchen viele Eltern einfach auch eine zusätzliche Betreuungsstunde im Nachmittagsbereich«, erklärt Unterstufenkoordinatorin Hannelore Schröder.

In zahlreichen Fächern wurden Probeunterrichtsstunden und Mitmach-Stationen in den Fachräumen angeboten.

Lyns Herz schlägt für Naturwissenschaften. Zu Hause hat die Zehnjährige ein Mikroskop von ihrem Opa und weiß sofort, wie das Gerät, vor dem sie im Biologieraum Platz nimmt, funktioniert. »Ich habe hier heute schon beim Chemieunterricht mitgemacht, der hat mir gut gefallen. Ich find’s schön, dass man an dieser Schule so viele Möglichkeit hat« meint die Grundschülerin.

Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen

Dr. Rüdiger Borgstädt informiert über Berufsvorbereitendes: »Wir unterhalten Kooperationen mit den Firmen Modersohn und Miele, um den Schülern bei der Berufswahl auch Praxiseinblicke liefern zu können.«

Heißes Thema bei der Vorbereitung auf die Berufswelt sei die Digitalisierung. Am Tag der offenen Tür der Gesamtschule konnten sich in den Probeunterrichtsstunden auch Eltern ein Bild davon machen, wie digital gestützter Unterricht in der Umsetzung aussieht.

Interessierten Schülern bietet die Gesamtschule Hospitationstermine, die telefonisch im Schulbüro vereinbart werden können.

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