Nach schwerem Unfall in Spenge ermittelt das Verkehrskommissariat noch
Ursache weiter ungeklärt

Spenge (WB). Nach dem s chweren Unfall in Spenge von Mittwochabend hat die Polizei nun den aktuellen Ermittlungsstand mitgeteilt. Demnach raste ein BMW mit zwei 20-Jährigen an Bord in den Gegenverkehr. Wie es dazu kommen konnte, wird weiter untersucht. Nach Informationen dieser Zeitung soll neben überhöhter Geschwindigkeit auch Alkohol im Spiel gewesen sein.

Donnerstag, 10.09.2020, 16:22 Uhr aktualisiert: 10.09.2020, 16:24 Uhr
Wieso geriet der BMW in den Gegenverkehr? Die Polizei ermittelt dazu weiter. Foto: Moritz Winde
Wieso geriet der BMW in den Gegenverkehr? Die Polizei ermittelt dazu weiter. Foto: Moritz Winde

Der Unfall, bei dem drei Menschen schwerste Verletzungen erlitten, ereignete sich gegen 21.20 Uhr auf der Ravensberger Straße in Höhe des Zentralbahnhofs. Der Unfallort erstreckte sich auf einer Länge von mehr als 70 Metern. Die Versorgung der schwerstverletzten Personen übernahm ein Notarzt längere Zeit vor Ort. Die Unfallaufnahme dauerte mit Unterstützung von Spezialisten aus dem Verkehrskommissariat bis in die Nacht hinein.

„Die Betrachtung des Unfallhergangs gestaltete sich derart schwierig, dass am Ende die Hinzuziehung ein Sachverständigen erfolgte“, so die Polizei. Nach gegenwärtigen Ermittlungsstand kam es zu dem Unfall, als der BMW auf der Ravensberger Straße in Richtung Lange Straße unterwegs war. Ihm kam ein Citroen Jumpy mit einem 64-Jährigen am Steuer und einer 40-jährigen Beifahrerin entgegen. In Höhe des ZOB geriet der BMW in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem Citroen zusammen.

Wie Polizeisprecher Uwe Maser mitteilte,schwebte die 40-Jährige zunächst in Lebensgefahr. Am Donnerstagnachmittag konnten die Ärzte jedoch Entwarnung geben. Die Auswertung der Unfallspuren dauere aktuell noch an. Das Verkehrskommissariat ermittele noch, wieso der BMW von der Spur abkam. Für die beiden 20-jährigen Insassen des BMW ist die Entnahme von Blutproben angeordnet worden.

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