Werburg: Kinder basteln und lassen sich durch Ausstellung inspirieren
Museumsbesuch mit vielen Masken

Spenge (WB). Fantasievoll, bunt schillernd und mysteriös: Die venezianischen Masken der Ausstellung „Triumph in Venedig“ sind so prunkvoll und originell, dass sie gänzlich von der Frage ablenken, wer denn nun hinter ihnen stecken mag.

Montag, 19.10.2020, 05:00 Uhr
Svea (4) und Finja (8) haben sich lange auf den Familiennachmittag im Museum gefreut. Mit ihren Eltern Katharina und Stephan Droste haben sie fantasievolle Masken gestaltet. Foto: Daniela Dembert
Svea (4) und Finja (8) haben sich lange auf den Familiennachmittag im Museum gefreut. Mit ihren Eltern Katharina und Stephan Droste haben sie fantasievolle Masken gestaltet. Foto: Daniela Dembert

Inspiriert durch die in der Scheune des Werburg-Ensembles ausgestellten Werke des Engeraner Kostüm-Künstlers Horst Raack wurde am Samstagnachmittag im Museum eifrig gebastelt. Der erste Familiennachmittag seit der Corona-Krise war mit neun Teilnehmern ausgebucht. „Wenn die Kostümausstellung beendet ist, können wir diese Aktionen in der Scheune stattfinden lassen und haben Platz für mehr Teilnehmer“, erklärte Museumspädagoge Marcus Coesfeld.

Goldene Maske verziert mit Federn

„Die Kinder haben echt darauf gewartet und immer gefragt, wann denn wieder etwas im Museum stattfindet“, erzählt Stephan Droste, der mit Ehefrau Katharina und den Töchtern Svea (4) und Finja (8) einen kreativen Familiennachmittag in entspannter Atmosphäre genossen hat.

Finja ist nicht das erste Mal dabei, so dass sie das Museum bereits in- und auswendig kennt. Trotzdem kommt sie immer wieder gern her. „Weil die Begleitangebote so abwechslungsreich sind“, erklärt ihr Vater.

Trotz ihres zarten Alters ist Svea (4) die ausdauerndste Bastlerin. Ihre goldene Maske verziert sie mit bunten Federn, Schmucksteinen und einer ordentlichen Portion Glitzer.

Etwas schlichter sind die Masken von Mila. Die Zehnjährige ist eine versierte Bastlerin, hat genaue Vorstellungen und fertigt gleich zwei Exemplare an. „Ich habe hier im letzten Jahr schon einen Fledermausdetektor gebastelt, der ist heute noch im Einsatz“, erzählt sie.

Ausstellung noch bis 8. November zu sehen

Die Ausstellung, die alle Teilnehmer zuvor mit Marcus Coesfeld besucht haben, habe ihr gut gefallen. „Manche Kostüme dort sind echt verrückt“, findet die Schülerin.

Wegen des großen Interesses ist die Ausstellung der beim Venezianischen Karneval preisgekrönten Maskeraden „Made in OWL“ noch bis zum 8. November verlängert worden. Die nächste Familienaktion steht für Samstag, 7. November, von 20 bis 21.30 Uhr auf dem Programm. Dann können kleine und große Besucher das Herrenhaus im Licht der Taschenlampe entdecken.

Am Samstag, 5. Dezember, lädt das Museum von 14 bis 17 Uhr zum Familiennachmittag mit Kerzendrehen ein. Für beide Veranstaltungen ist eine Voranmeldung erforderlich.

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