CDU-Fraktion macht sich Gedanken über die Zukunft des Gerätehauses in Hücker-Aschen
Reicht eine Garage für die Feuerwehr?

Spenge (WB/bo) -

Wer am Feuerwehrgerätehaus in Hücker-Aschen vorbeifährt, sieht es auf den ersten Blick: Die Löschgruppe braucht mehr Platz. Die Garagen reichen nicht aus, sodass eines der Fahrzeuge auf dem Hof parken muss. Die Lösung soll eine Garage sein, die rechts neben das Gebäude gebaut wird.

Mittwoch, 07.04.2021, 19:55 Uhr aktualisiert: 07.04.2021, 20:00 Uhr
Rechts neben dem Wohnhaus soll eine Garage entstehen. Dafür sind bereits Haushaltsmittel eingeplant.
Rechts neben dem Wohnhaus soll eine Garage entstehen. Dafür sind bereits Haushaltsmittel eingeplant. Foto: Julia Günter

Etwa 100.000 Euro sind dafür bereits im Haushalt eingeplant. „Ende des Jahres bekommen wir ein neues Ersatzfahrzeug, das dann natürlich nicht im Freien stehen soll“, sagt Feuerwehr-Chef Thomas Reschke. Mit dem Bau einher geht ein Grundstückstausch mit dem Landwirt, dem die benachbarten Felder gehören. „Der Stadt gehört ein Weg, der zwei seiner Felder trennt. Durch den Tausch kann er diesen Weg mit beackern und wir bekommen ein Stück seines Landes hinter dem Gerätehaus. So haben unsere Einsatzkräfte dann wieder genügend Stellplätze“, erklärt Reschke.

Nachdem Thomas Reschke den Bau der Garage im Jahresbericht der Spenger Wehr, den er Anfang März im Ausschuss für Brandschutz, Bau- und Immobilienmanagement präsentierte, als Lösung für die nächsten 15 bis 20 Jahre vorstellte, beriet sich die CDU-Fraktion über die Zukunftsperspektive des Gerätehauses in Hücker-Aschen. „Nach Einschätzung unserer Fraktion ist für das bestehende Gerätehaus zweifelhaft, ob es den Anforderungen in den kommenden Jahren genügen wird. Dabei ergaben sich zahlreiche Fragen, um deren Beantwortung ich bitte“, schreibt Fraktionsvorsitzender Lars Hartwig in einer Anfrage der CDU-Fraktion an den Bürgermeister und den Vorsitzenden des zuständigen Ausschusses. Es sei zu klären, ob nicht deutlich umfangreichere Maßnahmen notwendig seien, um die Sicherheit der Feuerwehrleute und die Einsatzbereitschaft der personalstarken Löschgruppe dauerhaft zu gewährleisten.

1. Entspricht das Gerätehaus in Hücker-Aschen den aktuellen Anforderungen an den Gesundheitsschutz der Feuerwehrangehörigen, um zum Beispiel eine Kontamination durch Gefahrstoffe zu vermeiden (Prinzip der Schwarz-Weiß-Trennung)?

2. Ist im Gerätehaus Hücker-Aschen in den Umkleideräumen angesichts der Mannschaftsstärke der Löschgruppe ausreichend Platz vorhanden?

3. Sind im Gerätehaus Hücker-Aschen geschlechtergetrennte Umkleideräume vorhanden, um der steigenden Anzahl der Frauen im Feuerwehrdienst gerecht zu werden?

4. Ist im Gerätehaus Hücker-Aschen eine Werkstatt für die Gerätewarte vorhanden oder wird eine Werkstatt durch den Hallenneubau entstehen?

5. Erfüllt die in der Sitzung angedachte und im Haushaltsentwurf eingeplante Fahrzeughalle den Anforderungen für Feuerwehrfahrzeuge zum Beispiel hinsichtlich der Abgasabsaugung? Ist ein baulicher Anschluss an die bestehenden Hallen vorgesehen?

6. Können die in den nächsten Jahren geplanten Fahrzeugbeschaffungen angesichts des Trends zu immer größeren Fahrzeugen im Gerätehaus Hücker-Aschen untergebracht werden?

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