Sa., 30.06.2018

Bürgermeister dankt elf Vlothoern im Rahmen des Abendmarktes »Helfer im Stillen« bekommen Ehrenamtskarte

Große Freude beim Abendmarkt auf dem Sommerfelder Platz: Elf Vlothoer Ehrenamtler erhalten neben einer Vlotho-Tasche aus den Händen von Bürgermeister Rocco Wilken die Ehrenamtskarte als Dank für ihren Einsatz für die Gemeinschaft.

Große Freude beim Abendmarkt auf dem Sommerfelder Platz: Elf Vlothoer Ehrenamtler erhalten neben einer Vlotho-Tasche aus den Händen von Bürgermeister Rocco Wilken die Ehrenamtskarte als Dank für ihren Einsatz für die Gemeinschaft.

Von Joachim Burek

Vlotho (WB). Sie sind die Helfer im Stillen und fördern durch ihr unermüdliches Engagement in den Vereinen das Zusammenleben in der Gesellschaft: Elf Ehrenamtlern aus Vlotho ist jetzt auf dem Abendmarkt von Bürgermeister Rocco Wilken die Vlothoer Ehrenamtskarte übergeben worden.

»Diese Karte ist der Dank auch der Unternehmen in NRW, die die Angebote und Ermäßigungen sponsern, an die zahlreichen Ehrenamtlichen auch in Vlotho für ihren Einsatz im Stillen. Dieses Engagement der Ehrenamtler ist der Klebstoff, der unsere Gesellschaft zusammenhält«, betonte der Bürgermeister in seiner Ansprache.

In Vlotho haben mit dem Auftakt vor wenigen Wochen insgesamt 17 Ehrenamtler auf Antrag eine Karte erhalten, die unter anderem zu ermäßigtem Eintritt in Theater oder die Kulturfabrik berechtigt, ergänzte Axel Mowe vom Bürgermeisterbüro.

Engagement für Flüchtlinge und für die Tafel

Jeweils eine Ehrenamtskarte erhielten: Rosemarie Latusfür das ehrenamtliche Engagement in der Deutschen Rheuma-Liga NRW seit dem Jahr 2002 (unter anderem Organisation des Funktionstrainings, Gespräche mit Therapieeinrichtungen, Honorarverträge erstellen/kontrollieren, Mitgliederaufnahme, Kontaktherstellung zu Krankenkassen, Veranstaltungen organisieren und durchführen). Außerdem ist Rosemarie Latus noch Kassiererin beim Turnverein Eintracht ETV Valdorf und beim Förderverein Jugendfußball in Vlotho.

Elfriede Sterwerffür das Engagement im Verein Vlothoer für Flüchtlinge seit Dezember 2015. Dort organisiert sie Besuche von Ärzten, Behörden, Ämtern, Schulen und Kindergärten mit Flüchtlingen sowie Mithilfe bei Einkäufen.

Marion Kutt für die Senioreninteressengemeinschaft Uffeln-Buhn seit 2001. Dort hat sie sich unter anderem als Vorsitzende, Kassiererin und Schriftführerin engagiert. Sie ist zuständig für die Organisation und Durchführung von monatlichen Treffen, Ausflügen und Feierlichkeiten wie zum Beispiel Weihnachtsfeiern und den Schriftverkehr mit Behörden.

Die Vlothoer Ehrenamtskarte erhielt weiter eine ganze Gruppe von Frauen, die sich für die Vlothoer Tafel engagieren:

Liesel Bergmeier: seit 209 Mitglied im Diakonischen Werk im Kirchenkreis Vlotho – Die Tafel (sämtliche Tätigkeiten innerhalb des Vereins).

Annegret Eppelt: seit 2008 Mitglied im Diakonischen Werk im Kirchenkreis Vlotho – Die Tafel (Lebensmittelausgabe) und im Förderverein Zeitspende (unter anderem Büroarbeiten und Rechnungsschreibung).

Britta Gäbe:seit 2011 Mitglied im Diakonischen Werk im Kirchenkreis Vlotho – Die Tafel (unter anderem Sortierung von Waren, verpacken und aufstellen von Lebensmitteln für anschließende Ausgabe an Bedürftige).

Regina Hartwig:seit 2015 beim Diakonischen Werk im Kirchenkreis Vlotho – Die Tafel (Vorbereitung und Ausgabe von Lebensmitteln für Bedürftige).

Gisela Langejürgen: engagiert sich seit 2015 im Diakonischen Werk im Kirchenkreis Vlotho – Die Tafel, unter anderem beim Einsammeln von gespendeten Lebensmitteln, bei der anschließenden Sortierung und Verpackung sowie Ausgabe.

Loni Schulz: seit 2009 beim Diakonischen Werk im Kirchenkreis Vlotho – Die Tafel (verschiedene Arbeiten für die Tafel).

Rosita Wasik: seit 2007 beim Diakonischen Werk im Kirchenkreis Vlotho – Die Tafel (unter anderem Sortierung und Ausgabe von Waren an Bedürftige).

Ohne sie geht in Vlotho (fast) nichts

Ein weiteres Dankeschön ging mit Überreichung der Ehrenamtskarte an Siegfried Wiele von Arbeit und Leben im Kreis Herford, Ortsgruppe Vlotho. Seit 2005 ist er zuständig für die Organisation von Veranstaltungen und das Einladen der Referenten zu interessanten Themen für die ältere Generation. Außerdem organisiert er Exkursionen, Fahrten für Gruppen und führt sie selbst durch. Weitere Aufgaben: Schriftverkehr für den Verein, Absprachen mit Hauptgeschäftsstelle in Herford, Organisation, Abrechnung für Veranstaltungen mit Veranstaltern und Busunternehmen.

Kommentar

Ob Sportvereine, Seniorenrunden oder die Tafel-Ausgabestelle in der Stadt: Es sind nur einige Beispiele unter den vielen Gruppen und Einrichtungen, die vom Einsatz und dem Engagement ihrer Mitglieder und Helfer leben. Ohne die Leistung dieser Ehrenamtlichen könnten sie viele dieser verdienstvollen Aufgaben für die Stadt und die Mitbürger kaum erfüllen. Der Bürgermeister hat dieses Engagement der »Helfer im Stillen« jetzt treffend und sehr bildlich als »den Klebstoff, der unsere Gesellschaft zusammenhält«, bezeichnet. Und wie recht er damit hat. Die neu eingeführte Ehrenamtskarte, die – gesponsert von der Wirtschaft – ihre Inhaber zu kleinen Vergünstigungen und Ermäßigungen berechtigt, ist daher eine schöne Geste der Gemeinschaft als Anerkennung für die Zeit, die Arbeit und insbesondere den großen Idealismus, den diese Helfer in ihre Aufgabenbereiche täglich investieren. Nicht zuletzt ist es auch ein deutliches Signal gerade an die nachrückende jüngere Generation, dass der Einsatz für die Gemeinschaft und die Mitbürger Anerkennung findet.

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