So., 17.03.2019

Zwei Verfahren gegen Vlothoer enden mit Schuldsprüchen Haftstrafen zur Bewährung ausgesetzt

Um Auseinandersetzungen zwischen ehemaligen Lebensgefährten ging es in zwei Verfahren am Amtsgericht Bad Oeynhausen.

Um Auseinandersetzungen zwischen ehemaligen Lebensgefährten ging es in zwei Verfahren am Amtsgericht Bad Oeynhausen. Foto: Heike Pabst

Vlotho (WB/aw). Zwei Verfahren gegen Männer aus Vlotho endeten jetzt am Amtsgericht Bad Oeynhausen mit Schuldsprüchen und Bewährungsstrafen. In beiden Prozessen ging es um Auseinandersetzungen zwischen ehemaligen Lebensgefährten.

Ein 28-jähriger Vlothoer wurde wegen einfacher Körperverletzung zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Er hatte gestanden, seine damalige Lebensgefährtin während eines Streites geschubst zu haben, sodass sie auf den Boden fiel und sich ihre Haut aufschürfte.

Der Mann sagte aus, er sei wütend geworden, da die ehemalige Lebensgefährtin die Tochter geschlagen habe. Dies habe er an blauen Flecken erkannt. Ihm wurde außerdem vorgeworfen, die Lebensgefährtin, nachdem sie im Streit zu Boden gegangen war, kurz gewürgt zu haben. Laut Anklage soll sie dadurch Schmerzen erlitten haben und habe husten müssen. Dies bestritt der Angeklagte jedoch vehement.

Der Festnahme widersetzt

Ebenfalls mit einem Schuldspruch endete außerdem das Verfahren gegen einen 37-jährigen Vlothoer. Er wurde zu zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Ihm wurde Nötigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Der Angeklagte habe sich alkoholisiert Zutritt zum Haus seiner ehemaligen Lebensgefährtin verschafft und dabei Rollläden beschädigt. Außerdem habe er sie stark beleidigt.

Als die Polizeibeamten erschienen, habe er »eine aggressive Haltung eingenommen«, so die Anklage, woraufhin er an die Wand gestellt wurde. Der Mann habe seine Hände in die Taschen gesteckt, um sie angeblich leeren zu wollen, wurde daraufhin aber von den Beamten zu Boden gedrückt.

Nachdem ihm Handschellen angelegt worden waren, habe er sich stark gewehrt, was dazu führte, dass es bei einem Beamten zu einer Prellung kam. Der Angeklagte beteuerte jedoch, dass er sich nur gewehrt habe, weil die Handschellen verbogen gewesen seien und ihm Schmerzen bereitet hätten.

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