Do., 16.05.2019

Bezirksverband der Evangelischen Frauenhilfe feiert in Vlotho 100-jähriges Bestehen »Den Glauben stets gelebt«

Sie gestalten den Jubiläums-Festgottesdienst in St. Stephan mit: Ursel Hottel, Bettina Willimczik, Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen, Marlis Fabricius, Superintendent Andreas Huneke, Sigrid Handt, Pfarrerin Renate Wefers und Elke Held (von links).

Sie gestalten den Jubiläums-Festgottesdienst in St. Stephan mit: Ursel Hottel, Bettina Willimczik, Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen, Marlis Fabricius, Superintendent Andreas Huneke, Sigrid Handt, Pfarrerin Renate Wefers und Elke Held (von links). Foto: Joachim Burek

Von Joachim Burek

Vlotho (VZ). Ein starkes Zeichen haben die Teilnehmer der 100-Jahr-Feier der Frauenhilfe im Kirchenkreis Vlotho gesetzt. Alle Besucher des Festgottesdienstes bildeten einen großen Abendmahlskreis um das Kirchenschiff von St. Stephan und reichten sich die Hände. »Lassen Sie uns als lebendige Kirchengemeinschaft unseren Kirchenkreis mitgestalten«, appellierte passend dazu Superintendent Andreas Huneke in seinem Grußwort.

Mehr als 160 Besucher aus den Frauenhilfen des Kirchenkreises waren am Mittwoch zum Festgottesdienst mit anschließendem Empfang in St. Stephan gekommen, um das 100-jährige Bestehen des Bezirksverbandes der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Vlotho zu feiern. Der Bezirksverband der Frauenhilfe mit seinen 34 Gruppen – Nachmittags- und Abendkreise – mit derzeit etwa 640 Mitgliedern fungiert gleichsam als Mittelebene und Verbindungselement zwischen dem Verband der Evangelischen Frauenhilfe von Westfalen in Soest und den Frauenhilfegruppen in den Gemeinden.

Der Bezirksverband war am 27. Oktober 1919 als »Vlothoer Frauenhülfe« für die damalige Synode Vlotho in Bad Oeynhausen gegründet worden. Gründungsmitglieder waren Frauenhilfegruppen aus neun Kirchengemeinden. Erster Vorsitzender war Pfarrer Friedrich Blodau aus Hausberge.

Blick zurück in die Geschichte

Zum Jubiläum war neben dem Superintendenten und der leitenden Theologin des Landesverbandes der Evangelischen Frauenhilfe Westfalen, Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen, auch der komplette Vorstand des Frauenhilfe-Bezirksverbandes gekommen: die Vorsitzende Bettina Willimczik, Elke Held (Schriftführerin), Marlis Fabricius (Kassiererin), Ursel Hottel und Sigrid Handt sowie Pfarrerin Renate Wefers (Theologin im Vorstand), die auch den Festgottesdienst hielt. Nach der Predigt durch Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen blickte der Superintendent in seinem Grußwort zurück in die Geschichte und erinnerte an die Entwicklung des Bezirksverbandes als regionale Organisation der bereits 1899 gegründeten Evangelischen Frauenhilfe. Huneke gratulierte den Frauen des Verbandes, die über die Jahrzehnte ihre Tradition bewahrt und stets ernst damit gemacht hätten, ihren Glauben zu leben. »Das hat das die Frauenhilfe 100 Jahre lebendig gehalten«, sagte er.

Beim Empfang hob die leitende Theologin des Landesverbandes, Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen, auch die anderen Aufgaben des Frauenhilfe-Verbandes hervor: die Arbeit in der Diakonie mit Trägerschaften in der Beratung, mit Einrichtungen in der Behindertenhilfe und in der Altenpflege sowie auch in den Bereichen der Frauen- und der Bildungsarbeit.

Kabarettistin Sabine Henke rundete nach dem Mittagsimbiss den Festtag mit einem satirischen Blick auf das Gemeindeleben ab.

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