Mi., 09.10.2019

Wettbewerb für den geplanten Friedensweg an der Autobahnkirche in Vlotho startet Künstler entwickeln Entwürfe

Der Arbeitskreis Dorfentwicklung, Vertreter von Stadt und Kirche sowie die vier Kunstschaffende Christian Odzuck (oben, 2. von links), Ulf Strippelmann (unten von links), Angela Große (3. von links), Lea Schulz-Dievenow (3. von rechts) bei der Besichtigung an der Autobahnkirche.

Der Arbeitskreis Dorfentwicklung, Vertreter von Stadt und Kirche sowie die vier Kunstschaffende Christian Odzuck (oben, 2. von links), Ulf Strippelmann (unten von links), Angela Große (3. von links), Lea Schulz-Dievenow (3. von rechts) bei der Besichtigung an der Autobahnkirche.

Vlotho (WB). Die Planungen rund um die Neugestaltung eines historischen Platzes an der Südostseite der Autobahnkirche Exter nehmen Formen an: Entstehen soll hier im nächsten Jahr ein »Friedensweg«, der mehrere Gedenk-Stationen wie die Soldatengräber, den Kreuzstein und die Gedenktafeln in der Kirche mit einbezieht.

Neben dem Gedenken an die vergangenen Opfer von Krieg und Gewalt, soll der Friedensweg dazu ermuntern, sich in der Zukunft für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. In diesem Zusammenhang wird auch das alte Ehrenmal/Mahnmal an der Steinbrinkstraße aufgegeben.

Wettbewerb ausgeschrieben

Unter der Betreuung der Evangelischen Kirche von Westfalen hatte die evangelische-lutherische Kirchengemeinde Exter-Bonneberg einen Künstlerwettbewerb ausgeschrieben, für den vier Kunstschaffende aus Vlotho und Umgebung ausgewählt wurden, um jeweils einen Entwurf zur Schaffung des »Friedensweges« zu erstellen.

»Die Künstler werden bis Ende November ihre Entwürfe entwickeln und sie Anfang Dezember einem Preisgericht zur Bewertung vorstellen. Das dies keine leichte Aufgabe sein wird, ist den Künstlerinnen und Künstlern bekannt, trotzdem freuen sie sich auf die herausfordernde Aufgabe. Nach der Prämierung wird der bestbewertete Entwurf an einem öffentlichen Ort ausgestellt«, erklärt Martin Sommerfeld von der unteren Denkmalbehörde der Stadt Vlotho. Der »Friedensweg« soll bis zum Volkstrauertrag 2020 fertiggestellt sein.

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