Elterninitiative aus Vlotho-Exter stellt Umfrageergebnis zum Schulweg vor
49 gefährliche Stellen

Vlotho (WB). Der Vlothoer Ortsteil Exter mit eigenem Industriegebiet und direkt an der Autobahn A2 gelegen ist ein Verkehrsknotenpunkt. Das macht den Schulweg für die Exteraner Kinder nicht einfach. An vielen Stellen lauern Gefahren, genauer gesagt an 49 neuralgischen Stellen im Ort.

Freitag, 20.03.2020, 13:23 Uhr aktualisiert: 20.03.2020, 14:44 Uhr
An erster Stelle der Gefahrenpunkte nennen die Familien die Ampelkreuzung in der Dorfmitte. Dort birgt insbesondere der Abbiegeverkehr gefährliche Situationen. Foto: Joachim Burek
An erster Stelle der Gefahrenpunkte nennen die Familien die Ampelkreuzung in der Dorfmitte. Dort birgt insbesondere der Abbiegeverkehr gefährliche Situationen. Foto: Joachim Burek

Darauf hat die Elterninitiative um Sarah Brodowski und Kerstin Göhner den Arbeitskreis Dorfentwicklung in einem umfassenden Papier hingewiesen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die sie von Oktober bis Ende Dezember 2019 online und über 750 verteilte Flyer im Dorf erhoben haben. „Wir nehmen das Umfrage-Ergebnis mit in die Beratungen mit Bürgermeister und Verwaltung. Ziel ist es, an einem gemeinsamen Runden Tisch diese Problempunkte zu besprechen und Verbesserungsmöglichkeiten zu erörtern“, stellte Ortsvorsteher August-Wilhelm König nach der aktuellen Sitzung des Arbeitskreises fest.

In der Sitzung hatten Sarah Brodowski und Kerstin Göhner das Resultat der Umfrage vorgestellt. Basis der Erhebungen war ein Fragebogen-Rücklauf von 148 Familien, die etwa 217 Kinder vertreten. Von den zehn am häufigsten genannten Gefahrenstellen stellten sie im Arbeitskreis vier Schwerpunktbereiche detaillierter vor.

Am gefährlichsten stuften die befragten Familien die Ampelkreuzung in der Dorfmitte als Verkehrsknotenpunkt mit Abbiege- und Schwerlastverkehr aus den Hauptrichtungen an den Fußgängerübergängen ein.

Starker Elterntaxi-Verkehr

An zweiter Stelle wurde die Schulstraße direkt vor der Grundschule genannt. Gerade die Enge der Straße bei starkem Elterntaxi-Verkehr zu den Bring- und Abholzeiten sorge für gefährliche Situationen. Als Lösungsmöglichkeit wurde dort die Einrichtung eines Einbahnstraßenverkehrs vorgeschlagen.

Auch die Steinbrinkstraße am Kindergarten wurden von den Befragten als Gefahrenpunkt eingestuft. Auch dort wurde die Enge bei Bring- und Abholverkehr sowie die beengten Parkplatzverhältnisse als Ursachen genannt. „Gerade in der aktuellen Planungsphase zum Sportplatzumbau und zum Bau des Mehrgenerationenplatzes sowie für die Parkplatzerweiterung muss die Beseitigung dieser Gefahrenstellen berücksichtigt werden“, sagte Ortsvorsteher König.

Der vierte Gefahrenbereich, der ausführlich vorgestellt wurde, ist die Solterbergstraße mit dem Schwerlastverkehr von und zum Industriegebiet. Zudem wurden die überhöhten Geschwindigkeiten, die dort gefahren würden, und die Vielzahl der Straßenübergänge aufgezählt.

Folgende weitere sechs Bereiche stellt die Umfrage in das Ranking der zehn größten Gefahrenstellen im Ort: die Überquerung an der Solterbergstraße/Höhe Nelkenstsraße, die Überquerung Detmolder Straße/Höhe Im Bruch, die L778 (Herforder Straße) zwischen Exter und Vlotho, die Dornberger Heide, die Fußgängerampel Solterbergstraße/Steinbrinkstraße und Bollweg, die Überquerung Dornberger Heide/Ecke Herforder Straße.

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