Positiv getestete Patientin in häusliche Quarantäne entlassen – Mitarbeiter wohlauf
Weserland-Klinik ist Corona-frei

Vlotho (WB/pab/bu), Die Weserland-Klinik in Bad Seebruch ist wieder Corona-frei. Die am 4. April positiv getestete Patientin wurde mittlerweile nach einem Kurzaufenthalt in der vorbehandelnden Klinik in häusliche Quarantäne entlassen.

Mittwoch, 15.04.2020, 15:35 Uhr aktualisiert: 15.04.2020, 16:24 Uhr
Die Weserland-Klinik in Bad Seebruch vermeldet, dass die am 4. April positiv getestete Patientin in häusliche Quarantäne entlassen wurde. Alle Mitarbeit, die Kontakt hatten, sind negativ getestet. Foto:
Die Weserland-Klinik in Bad Seebruch vermeldet, dass die am 4. April positiv getestete Patientin in häusliche Quarantäne entlassen wurde. Alle Mitarbeit, die Kontakt hatten, sind negativ getestet.

„Alle Mitarbeiter, die Kontakt zu der positiv getesteten Patientin hatten, sind mittlerweile negativ auf Corona getestet und sämtlich wohlauf“, teilt Verwaltungsdirektor Arne Jöst auf Anfrage mit. Sämtliche Mitarbeiter und Patienten der Klinik würden engmaschig auf Symptome von COVID-19 gescreent. Aktuell gebe es keinen Verdachtsfall. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere umfangreichen Hygienemaßnahmen dazu beigetragen haben, dass es nicht zu einem Ausbruch des Coronavirus in der Klinik gekommen ist“, stellt der Verwaltungschef fest.

In der Weserland-Klinik würden weiterhin Patienten im Rahmen von Anschlussheilbehandlungen nach einem Krankenhausaufenthalt aufgenommen und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführt, so Jöst. Die Stimmung bei den Patienten sei gut. So habe eine Patientin in einem Feedback gerade erst berichtet, dass sie dank der guten Therapien mittlerweile auch längere Strecken zu Fuß bewältigen könne und habe alle Mitarbeiter als hilfsbereit und immer freundlich gelobt. „Nachts schlafe sie so gut, dass sie sich schon nach unseren Matratzen erkundigt hat“, zitiert der Verwaltungsdirektor die zufriedene Patientin.

Kontakt mit anderen Kliniken

Die Weserland-Klinik Bad Seebruch steht weiterhin in Kontakt mit den Kliniken des Kreises Herford, um zu prüfen wie diese unterstützt werden können. „Hierzu hat es bereits erste Gespräche des zuständigen Arbeitskreises beim Kreis Herford gegeben. Allerdings gibt es derzeit noch keine aktuellen Handlungsvorgaben darüber, wie konkrete Unterstützungsmaßnahmen der Weserland-Klinik aussehen könnten“, teilt Arne Jöst auf Anfrage mit.

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