Erste Präsenz-Gottesdienste werden in den Kirchen der Region gefeiert
Noch einmal Online-Gottesdienst

Vlotho (WB/jg). Am Sonntag, 3. Mai, wurde der vorerst letzte Online-Gottesdienst aus der Valdorfer Kirche übertragen – so hieß es damals im Nachspann der Übertragung. An diesem Sonntag, 10. Mai, wird es jetzt doch noch einmal einen weiteren Online-Gottesdienst geben.

Samstag, 09.05.2020, 09:23 Uhr aktualisiert: 09.05.2020, 09:54 Uhr
Auch an diesem Sonntag wird es noch einmal einen Online-Gottesdienst geben. Foto: Jürgen Gebhard
Auch an diesem Sonntag wird es noch einmal einen Online-Gottesdienst geben. Foto: Jürgen Gebhard

Kirchenkreis-Sprecher Christopher Deppe: „Auf vielfachen Wunsch aus den Gemeinden und nach großen Zuspruch und positiven Feedback von Zuschauerinnen und Zuschauern wird das Öffentlichkeitsreferat gemeinsam mit dem Technikteam von Ten Sing Vlotho am Sonntag erneut einen Online-Gottesdienst im Internet anbieten.“

Der Online-Gottesdienst mit Pfarrer Uwe Rosner und Pfarrerin Antje Eltzner-Silaschi aus dem Team der Kurseelsorge gemeinsam mit Kreiskantor József Opicz und Kantorin Liga Auguste wird am Sonntag ab 11 Uhr auf www.kirchenkreis-vlotho.de, sowie auf YouTube und Facebook (@kirchenkreisvlotho) gestreamt.

Auch in Zukunft solle es weiterhin digitale Angebote aus dem Kirchenkreis Vlotho geben; ein entsprechendes Konzept solle in den kommenden Wochen entwickelt werden.

Hygienekonzept erarbeitet

Nachdem ab sofort auch wieder in den Kirchen – allerdings unter strengen Hygienevorschriften und Zulassungsbeschränkungen – Gottesdienste gefeiert werden können, wird es am 10. Mai (Sonntag Kantate) im evangelischen Kirchenkreis Vlotho wieder erste Präsenz-Gottesdienste in den Kirchen geben.

In Vlotho wird ein erster Präsenz-Gottesdienste in Uffeln gefeiert (9.30 Uhr, Ev. Gemeindezentrum Zachäus (Harksiek 6, maximal 31 Personen). Auch in einzelnen anderen Kirchen der Region wird es Sonntag wieder Gottesdienste geben. Andere Gemeinden werden später folgen.

Die Pfarrerinnen und Pfarrer haben gemeinsam mit den Presbyterien ein Hygienekonzept erarbeitet, das sich streng nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts richtet und den Maßgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Evangelischen Kirche von Westfalen entspricht. Die Hygieneregeln und Vorschriften werden die Gottesdienste in der bisher bekannten Form stark einschränken.

„Viele Gemeindemitglieder haben die Gottesdienste in den vergangenen Monaten vermisst. Durch unsere digitalen und analogen Zusatzangebote haben wir versucht, im Glauben gerade in diesen schwierigen Corona-Zeiten beieinander zu sein. Die Gemeinschaft in der persönlichen Begegnung im Gottesdienst ist dennoch für viele nicht zu ersetzen“, sagt der stellvertretende Superintendent Lars Kunkel. Gleichwohl gehe die Gesundheit aller Gemeindemitglieder vor.

Gottesdienste mit Maske

Nach Abnahme und Überprüfung der Hygienekonzepte im Kreiskirchenamt liegen sie nun den Ordnungsämtern vor. Entscheidend sei nicht, welche Gemeinde als erste wieder Gottesdienste anbieten könne, so Kunkel weiter: „Viele Gemeinden werden in den kommenden Wochen mit Gottesdienstangeboten starten, im Hintergrund laufen entsprechende Gespräche und Beratungen. Die Sicherheit aller geht vor, da ist es nicht schlimm, noch eine oder zwei Wochen mit dem Neustart der Gottesdienste zu warten.“

Konkret heißt das: Gottesdienste mit Maske, Anwesenheitsliste und ohne Gesang. Auch die Gesamtzahl der Gottesdienstbesuchenden ist je nach Raumgröße begrenzt. Sollten mehr Besucherinnen und Besucher an den Gottesdiensten teilnehmen wollen, als laut Schutzkonzept im Verhältnis zur Quadratmeterzahl zulässig sind, müssen im schlimmsten Fall Besucher nach Hause geschickt werden. Deshalb bieten einige Gemeinden eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail an.

 

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