Zwischenbericht zum Radwegekonzept im Ausschuss – Info-Veranstaltung am 22. Juni
Vlotho startet Bürgerdialog

Vlotho (WB). Die Anbindung der Kernstadt an das umliegende Radwegenetz soll verbessert werden. Dazu erhebt die Gesellschaft für kommunalen Straßenbau (Ge-Komm GmbH) im Auftrag der Stadt die Daten für ein Radwegekonzept. Enthalten ist darin eine Stärken- und Schwächen-Analyse der bestehenden Radwege in Vlotho. Im Betriebsausschuss Bauhof und Straßen gab es nun einen mündlichen Zwischenbericht.

Donnerstag, 11.06.2020, 12:00 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 09:00 Uhr
Die Fachleute der GE-Komm GmbH sehen die Weserbrücke künftig als eine zentrale Radfahr-Verbindung zwischen Weserradweg und dem geplanten Kernstadt-Radwegenetz. Foto: Joachim Burek
Die Fachleute der GE-Komm GmbH sehen die Weserbrücke künftig als eine zentrale Radfahr-Verbindung zwischen Weserradweg und dem geplanten Kernstadt-Radwegenetz. Foto: Joachim Burek

Wesentlicher Bestandteil der Konzepterstellung ist dabei die Bürgerbeteiligung. Hierzu wird ein Bürgerdialogportal online eingerichtet , teilte der Referent der Ge-Komm mit. Außerdem ist für Montag, 22. Juni, ab 18.30 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in die Aula der Weser-Sekundarschule eingeladen, um damit den Startschuss für die Bürgerbeteiligung zu geben, die bis zum 31. Juli laufen soll.

Stärken und Schwächen

Zuvor hatten die Referenten das bisherige Ergebnis ihrer Bereisung der Vlothoer Radwege und der Erhebung von Bestands-, Substanz- und Gebrauchsdaten der Radwege vorgestellt. Darunter fiel in der Stärken- und Schwäche-Analyse auch eine Katalogisierung zahlreicher neuralgischer Punkte, die für Radfahrer Gefahrenstellen und Unfallschwerpunkte darstellen oder wo Radwegverbindungen fehlen. Unter anderem wurde der Knotenpunkt Herforder Straße/Grundschule Vlotho und die Steil- und Gefällstrecken in der Winterbergstraße, der Steinstraße und am Weser-Gymnasium genannt.

Auch die Einmündung Rintelner Straße/Mindener Straße mit nur einer Querungshilfe sowie die Kreuzung Herforder Straße/Bonneberger Straße zählten die Fachleute dazu.

Verbindungen zum Weserradweg

Ein wichtiger Vorschlag für das Konzept war, verschiedene Radwege-Anknüpfungspunkte vom Weserradweg, der an Vlotho vorbei läuft, an die Kernstadt zu schaffen, um eine Attraktivitätssteigerung zu erreichen. Unter anderem sehen die Gutachter dabei die Weserbrücke als zentrale Verbindung zur Kernstadt oder auch zum Hafen und zur Burg mit den dort möglichen Attraktionen.

Auch das Bahnhofsareal, insbesondere für Radpendler interessant, sollte besser genutzt werden. Zum Beispiel könnten dort abschließbare Radboxen installiert werden, hieß es. Abschließend appellierten die Fachleute an Stadt und Politik, die vorhandenen Fördermöglichkeiten zu nutzen. So wiesen sie auf ein bis 2023 laufendes 1,45 Milliarden Euro umfassendes Programm des Bundes hin.

Im Zusammenhang mit der Konzeptvorstellung informierte Christian Hohmeier von den Wirtschaftsbetrieben über die aktuelle Maßnahme in Uffeln. Dort ist an der Einmündung Rintelner Straße/Mindener Straße die rote Radfahrmarkierung fertiggestellt worden.

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