Vanessa Gashi eröffnet am 2. Juli neues gastronomisches Angebot in Vlotho
Relaxen an der „Hafenkante“

Vlotho (WB). Das Vlothoer Bistro „Pinocchio“ bekommt eine Zweigstelle an der Weser: Am 2. Juli eröffnet Vanessa Gashi um 12 Uhr „Vanessa’s Hafenkante“. Jüngst hat die 26-jährige Gastronomin einen Pachtvertrag mit der Stadt über die Fläche im Hafengelände unterschrieben.

Freitag, 26.06.2020, 17:15 Uhr aktualisiert: 26.06.2020, 17:20 Uhr
Die Vlothoer Gastronomin Vanessa Gashi ist optimistisch, dass ihre „Hafenkante“ zum Selbstläufer wird. Foto: Heike Pabst
Die Vlothoer Gastronomin Vanessa Gashi ist optimistisch, dass ihre „Hafenkante“ zum Selbstläufer wird. Foto: Heike Pabst

Betrieben wird „Vanessa’s Hafenkante“ auf der selben Fläche, die der mittlerweile geschlossene mobile Biergarten von Wolfgang Kreideweiß innehatte . Zunächst befristet bis Oktober, wird die Hafenkneipe donnerstags bis sonntags täglich öffnen, wenn es nicht gerade aus Eimern schüttet. Parkplätze gibt es unter der Weserbrücke oder, für Gehbehinderte, auch im begrenzten Maße im Hafengelände.

Donnerstags und freitags soll regulär von 14 bis 22 Uhr geöffnet sein, samstags von 11 bis 22 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr. „Ich stelle einen Schankwagen mit kleinem Kühlwagen für Fässer auf, daneben einen Grillwagen“, kündigt Vanessa Gashi an. Cola, Bier, Hugo – „das Gängige hab’ ich da“. Auch Bratwurst von Spengemann, Pommes und Kuchen warten auf die Gäste.

Lounge und Biergarten

Als Lieferant für die Getränke arbeitet sie mit Firma Wichmann aus Uffeln zusammen. „Auf den kann man sich immer verlassen.“

Vanessa Gashi hat schon Bierbänke und Liegestühle gekauft. Die „Hafenkante“ soll eine gemütliche und gesellige Mischung aus Lounge und Biergarten werden, ein Angebot „von Vlotho für Vlotho“, sagt die Betreiberin. „Ich möchte, dass die Vlothoer sich hier schön in ihrem Hafen treffen können und nicht mehr bis nach Rinteln oder Bad Oeynhausen ausweichen müssen.“

Aber natürlich seien neben den Einheimischen auch Motorrad- und Radfahrer, Wohnmobil-Touristen und andere Interessierte willkommen. „Egal, wer, welche Altersgruppe, ob mit oder ohne Hunde, Hauptsache, man benimmt sich“, sagt Vanessa Gashi, die auch keine Angst vor Vandalismus hat. Die Biergarten-Möbel werden nachts eingelagert.

Je nach Resonanz möchte Vanessa Gashi die „Hafenkante“ im Team von zwei oder drei Leuten betreiben und vielleicht noch jemanden einstellen. Sie ist optimistisch: „Das ist hier doch ein Selbstläufer.“

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