Duo Linde unterhält die Besucher beim „Vlothoer Kultursommer“
„Ein wunderschöner Abend“

Vlotho (WB). „Es war ein wunderschöner Abend. Es hat Spaß gemacht, Euch zuzuhören.“ Mit herzlichen Worten bedankte sich St. Stephans-Pfarrer Jörg Uwe Pehle beim Duo Linde. Luisa Linde – sie hat mit ihrem Mädchennamen Luisa Müller im Jahr 2009 am Weser-Gymnasium Abitur gemacht – und ihr Ehemann Tom Vincent Linde hatten für die stimmungsvolle Musik bei diesem Konzert im Rahmen des Vlothoer Kultursommers gesorgt.

Sonntag, 26.07.2020, 22:25 Uhr aktualisiert: 26.07.2020, 23:00 Uhr
Luisa Linde und ihr Ehemann Tom Vincent Linde sorgen in der St. Stephans-Kirche für die stimmungsvolle Musik. Foto: Jürgen Gebhard
Luisa Linde und ihr Ehemann Tom Vincent Linde sorgen in der St. Stephans-Kirche für die stimmungsvolle Musik. Foto: Jürgen Gebhard

Die Einzelhandelskauffrau und der Sozialarbeiter spielen in ihrer Heimatstadt Bielefeld regelmäßig in den Gottesdiensten des freikirchlichen „Christlichen Zentrums“. Und auch in Vlotho sind sie keine ganz Unbekannten, im vorigen Jahr bei der „Open Stage“ in der Kulturfabrik gehörten sie zu den Künstlern, die nachhaltig in sehr guter Erinnerung geblieben sind.

Kulturarbeit mitgestalten

Die Kultursommer-Veranstaltung am Freitagabend sollte eigentlich auf dem Kirchplatz von St. Stephan stattfinden. Wegen der unsicheren Wetterprognosen war sie kurzfristig in die Kirche verlegt worden. Dort fühlten sich Linda und Tom Linde sichtbar wohl, zumal ihre Musik ganz hervorragend in eine Kirche passt. „Wir haben richtig Lust, in diesen Räumlichkeiten zu spielen“, versprach die Sängerin zum Auftakt.

Als Singer-Songwriter performte das Duo Linde vorwiegend eigene, deutschsprachige Stücke, teilweise groovig oder aber auch sehr gefühlvoll wie gleich das allererste Lied. Es hieß: „Es tut mir Leid“. „Ich entschuldige mich fast täglich. Tom hat gesagt: Mach doch daraus ein Lied.“ Manche ihrer Stücke hätten auch eine deutliche religiöse Botschaft, sagte Luisa Linde in der Pause. Andere machten einfach nur Freude, wie zum Beispiel das gecoverte „Falling Slowly“ von Glena Hansard.

Katharina Vorderbrügge, Kulturbeauftragte der Stadt Vlotho, freute sich über die vielen Besucher, die erneut zu einer Kulturveranstaltung unter Corona-Auflagen gekommen waren. Sie lud dazu ein, die Kulturarbeit mitzugestalten und Ideen zur zukünftigen Nutzung der Kulturfabrik einzubringen. „Der Kultursommer ist ein Teil des Projektes ‚Kulturfabrik weiterdenken‘“, sagte sie.

Reihe wird fortgesetzt

Der Vlothoer Kultursommer wird fortgesetzt: am Freitag, 31. Juli, ab 18 Uhr auf dem Sommerfelder Platz mit „Chickens’ Nightmare“, einer Rockcover-Band aus Hüllhorst und Bad Oeynhausen. Auch bei dem Hutkonzert wird es wieder kühle Getränke und im Anschluss die Möglichkeit zu Begegnungen haben – wie gehabt mit Abstand und Maske. Die Abschlussveranstaltung ist eine Woche später, am 7. August. Ab 18 Uhr wird dann auf dem Vorplatz der Kulturfabrik das Zukunftskonzept für die Kulturfabrik vorgestellt. Es spielen die Musiker von White Coffee, Bone to Bone und den Dirty Chucks.

„Und jetzt steht schon fest, dass diese Reihe auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll“, kündigte Pfarrer Pehle an.

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