Zusammenstoß an Stopp-Kreuzung in Steinbründorf – mit Video
Zwei Frauen sterben bei Unfall

Vlotho (WB). Zwei Frauen – Mutter und Tochter – sind am Sonntagabend bei einem Zusammenstoß in Vlotho-Steinbründorf verstorben. Der Unfall ereignete sich an einer Stopp-Kreuzung. Die Polizei geht davon aus, dass der Verursacher nicht ordnungsgemäß angehalten hatte.

Montag, 21.09.2020, 09:13 Uhr aktualisiert: 21.09.2020, 10:40 Uhr
Die beiden Frauen im Polo starben noch an der Unfallstelle. Foto: Christian Müller
Die beiden Frauen im Polo starben noch an der Unfallstelle. Foto: Christian Müller

Zu dem Unfall kam es am Sonntag gegen 22.10 Uhr im Kreuzungsbereich Lemgoer Straße/Hohenhausener Straße/Wehrendorfer Straße. Zu diesem Zeitpunkt befuhr die 40-jährige Vlothoerin mit ihrem VW Polo die vorfahrtsberechtigte Lemgoer Straße aus Richtung Valdorfer Kirche kommend geradeaus in Richtung Lippe. Auf dem Beifahrersitz saß die 83-jährige Mutter. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß mit einem Jaguar. Der 45-jährige Kalletaler war mit seinem Wagen aus Richtung Hohenhausener Straße gekommen und wollte in Richtung Wehrendorfer Straße weiterfahren. Ein Stopp-Schild fordert dort zum Anhalten auf. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Polo zur Seite in Richtung der ehemaligen Gaststätte geschleudert.

Anwohner hört lauten Knall

Der Unfallhergang sei im wesentlichen klar, sagt Polizeisprecherin Simone Lah-Schnier am Montagvormittag: „Nach dem jetzigen Stand gehen wir davon aus, dass der Fahrer den Jaguar nicht vollständig zum Stehen gebracht hat.“ Mit welcher Geschwindigkeit er in die Kreuzung gefahren sei, stehe noch nicht fest. Die weiteren Ermittlungen dauerten an. Alkoholkonsum habe keine Rolle gespielt.

Durch die Wucht des Zusammenpralls mit dem Jaguar wurde der Kleinwagen schwer beschädigt. Die beiden Frauen wurden tödlich verletzt und verstarben noch an der Unfallstelle. Der Jaguar-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu.

Ein Anwohner hatte die Polizei alarmiert. Er war auf den lauten Knall des Zusammenpralls aufmerksam geworden. Augenzeugen des Geschehens gebe es nicht. Der Kreuzungsbereich blieb während der Unfallaufnahme für längere Zeit gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr war im Einsatz, um die Arbeit der Rettungskräfte zu unterstützen. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf 20.000 Euro.

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