Kinder und Jugendliche stellen in der Vlothoer Gärtnerei „Cottage-Stauden“ aus
Kunst trifft Kürbis

Vlotho (WB). Noch bis Freitag dauern die Kürbistage der Gärtnerei „Cottage-Stauden“ – und ebenso lange gibt es in den Gewächshäusern am Maasbeeker Feld 15 auch eine Kunstausstellung zu bestaunen. 26 Kinder aus fünf Kursen der Jugendkunstschule (JKS) Vlotho zeigen, was sich aus Zucchini, Kalebasse und Minikürbis mit etwas Farbe und viel Fantasie kreativ gestalten lässt.

Dienstag, 20.10.2020, 17:48 Uhr aktualisiert: 20.10.2020, 17:50 Uhr
Leonie (10) zeigt stellvertretend für 26 Kinder und Jugendliche aus fünf Kursen der Jugendkunstschule Vlotho ihre Werke: Die Uffelnerin hat eine eindrucksvolle Zucchini-Schlange und ein Brettspiel gestaltet. Foto: Heike Pabst
Leonie (10) zeigt stellvertretend für 26 Kinder und Jugendliche aus fünf Kursen der Jugendkunstschule Vlotho ihre Werke: Die Uffelnerin hat eine eindrucksvolle Zucchini-Schlange und ein Brettspiel gestaltet. Foto: Heike Pabst

Auf solche Ideen muss man erst einmal kommen: In den von Anja Plöger und Hannelore Brünken-Busche geleiteten Kursen sind seit Anfang September mit Acrylfarben angemalte Kürbisschlangen entstanden, Kürbis-Mobiles und sogar „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Brettspiele mit Kürbis-Figuren.

Kürbiskunst in Vlothoer Gärtnerei

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  • Foto: Heike Pabst
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Mitgemacht haben Jungen und Mädchen im Alter von vier bis 15 Jahren. Das Gesamtergebnis ist nicht nur interessant in der Betrachtung, sondern kann auch richtig genutzt werden, sagt Teilnehmerin Leonie. Die zehnjährige Uffelnerin hatte richtig viel Spaß in ihrem JKS-Kursus. Nun ist sie sehr zufrieden mit ihrem Werk und möchte das Brettspiel nach dem Abschluss der Ausstellung auch privat zum Einsatz bringen.

Abgespecktes Programm

Am Rohmaterial für alle Arten von Kürbisverarbeitung mangelt es Gärtnerei-Inhaber Lars Bublitz wahrlich nicht. „In diesem Jahr war die Ernte unterm Strich ziemlich gut“, sagt er. Auf seinem Acker hat er zwei Tonnen Kürbisse von Hand geerntet, etwa 2000 Stück. Zwischen 80 und 100 Sorten hat er in seinem Sortiment. „95 Prozent davon sind in der Küche zu gebrauchen“, sagt Lars Bublitz.

Weil die jährlichen Kürbistage der Gärtnerei diesmal coronabedingt in geänderter Form stattfinden müssen, sind bislang nicht allzu viele Kürbisse zum Aushöhlen und Schnitzen bestimmt worden. Bei den Kürbistagen im vergangenen Jahr hatte Lars Bublitz’ den Keller seiner Gärtnerei noch in eine gruselige Dunkelkammer verwandelt, die nur von schauerlich-schönen Kürbislaternen erhellt worden ist. Und auf dem Hof der Gärtnerei durften sich Kinder unter Anleitung selbst am Kürbisschnitzen versuchen. Da diese Vergnügen nun ausfallen müssen, säumen die kräftig-orangefarben leuchtenden Kürbisse die Wege der Gärtnerei und entfalten ihre volle dekorative Wirkung.

Eine Kürbis-Rallye wie im vergangenen Jahr ist diesmal ebenfalls nicht möglich. Aber den Verkauf von verarbeiteten Produkten der Gärtnerei gibt es noch. In der offenen Scheune kann man Holundersirup, Likörchen, selbst hergestellten Tee, Kräutermischungen, Geschenkkörbe und eingelegtes Gemüse erwerben.

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