Vlothoer Leser-Aktion: Zeigen Sie uns Ihr schönstes Weihnachtsfoto!
Lang ersehnt und nie vergessen

Vlotho (WB) -

Der Baum. Die Familie. Das Krippenspiel in der Kirche. Das gute Essen. Und die Geschenke! Für viele Menschen in unserem Kulturkreis ist Weihnachten der Höhepunkt des Jahres. Manches ist in diesem Jahr anders, manches wird dafür umso inniger zelebriert werden. Daran möchte sich diese Zeitung beteiligen und startet eine Leser-Aktion: Wir suchen Ihre Weihnachtserinnerungen! Woran denken Sie gerne zurück; was war das schönste Geschenk, das Sie je bekommen haben?

Samstag, 28.11.2020, 04:31 Uhr aktualisiert: 28.11.2020, 04:40 Uhr
Die Weihnachtsbäckerei: Jürgen Gebhard (4) mit seiner Schwester Birgit (6) an Weihnachten 1963
Die Weihnachtsbäckerei: Jürgen Gebhard (4) mit seiner Schwester Birgit (6) an Weihnachten 1963

Die Redaktion freut sich auf die Zusendung von Geschichten und Fotos an redaktion@vlothoer-zeitung.de bis zum 12. Dezember. Die hoffentlich zahlreichen Ergebnisse werden in der Weihnachtszeit in unserer Zeitung veröffentlicht.

Ganz besonders die Kinder fiebern auf die Feiertage hin, denn für die Kinder ist Weihnachten eine einzige Aneinanderreihung von Genüssen und aufregenden Ereignissen. Für Erwachsene ist Weihnachten häufig mit viel Arbeit verbunden – und so wundert es nicht, dass man irgendwann beginnt, das Weihnachten der eigenen Kindheit mit einer gewissen Nostalgie zu betrachten.

Endlich mobil: Joachim Burek und sein Bruder Christian freuen sich Heiligabend 1967 über einen Roller und ein Dreirad.

Endlich mobil: Joachim Burek und sein Bruder Christian freuen sich Heiligabend 1967 über einen Roller und ein Dreirad. Foto: Joachim Burek

So geht es auch Redakteurin Heike Pabst, die sich noch genau daran erinnert, wie zu einem Weihnachtsfest ihrer Kindheit in den frühen 1980er Jahren Verwandte in das Wohnzimmer gequetscht wurden, dass es eine Art hatte.

„Mein großer Bruder und ich mussten im Flur warten, bis das Glöckchen läutete. Dann ging die Tür auf und mein Blick fiel auf meine Urgroßmutter, die auf dem braunen Cordsessel saß und ich dachte: Das ist ein Traum. Uroma konnte doch gar nicht da sein. Wir waren umgezogen und lebten nun gut 300 Kilometer von ihrem Heimatort entfernt. Und doch war sie da und während mein Bruder schon zum mit echten Kerzen geschmückten Baum drängte, entdeckte ich, dass noch mehr Familie anwesend war: mein Onkel Uwe, Tante Doris, beide Omas und Opas und meine Eltern.

Heike Pabst staunt bei der Bescherung 1982 über den Spielzeug-Bauernhof mit den vielen Tieren

Heike Pabst staunt bei der Bescherung 1982 über den Spielzeug-Bauernhof mit den vielen Tieren Foto: Michael Pfaff

Es war perfekt und ich erinnere mich an diesen Moment bis heute genau. Dann erfolgte das Absingen von Weihnachtsliedern – ein Ritual, das einem Sketch von Loriot hätte entliehen sein können, denn mein Vater machte wie immer den gleichen Witz: Er sang statt ‚Oh Kinderlein kommet‘ wieder ‚Der Kinderlein-Komet‘. Danach sah man gerührt zu, wie mein Bruder und ich über die Geschenke herfielen. An diesem Abend bekam ich einen Spielzeug-Bauernhof mit mehreren Tieren und Gebäuden. Man hatte ihn zur besseren Ansicht schon auf einem Tisch aufgebaut und ich ging bewundernd um ihn herum und konnte den ganzen Abend kaum die Finger davon lassen – nicht einmal, als wir schon längst zum kulinarischen Teil übergegangen waren. Dieses Geschenk und meine Freude darüber werde ich nie vergessen.“

Und wie war‘s bei Ihnen?

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7697762?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514631%2F
Lockdown wohl länger - Debatte um Verschärfungen
Auf der Schmiedestraße in der Schweriner Innenstadt sind wegen des Lockdowns nur wenige Menschen unterwegs.
Nachrichten-Ticker