Straßen- und Kanalbaumaßnahmen an der Königsberger und Danziger Straße sind abgeschlossen
„Es war keine Spaßveranstaltung“

Vlotho (WB). -

Seit April vergangenen Jahres ist an der Königsberger und Danziger Straße gebaut worden. Etwa 400 Meter Doppel-Kanal wurden verlegt und anschließend ebenso viele Meter Straße saniert. Für die betroffenen Anlieger bedeutete das neben den anfallenden Kosten gut eineinhalb Jahre Baustellenbetrieb mit allen Einschränkungen.

Mittwoch, 09.12.2020, 16:52 Uhr
Abschlussbesprechung an der Danziger und Königsberger Straße mit Christian Hohmeier, Rolf Ostmeier und Rocco Wilken (hinten von links). Die Anliegersprecher Andre Fröhlich und Klaus Peter Zurheide (vorn von links) sind besonders mit dem neuen Mehrzweckstreifen zufrieden, der den Parkdruck aus der Straße nimmt.
Abschlussbesprechung an der Danziger und Königsberger Straße mit Christian Hohmeier, Rolf Ostmeier und Rocco Wilken (hinten von links). Die Anliegersprecher Andre Fröhlich und Klaus Peter Zurheide (vorn von links) sind besonders mit dem neuen Mehrzweckstreifen zufrieden, der den Parkdruck aus der Straße nimmt. Foto: Joachim Burek

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„Das war für die Anwohner wahrlich keine Spaßveranstaltung. Aber Stadt, Baufirma und Anlieger haben in dieser Zeit zu einem guten und konstruktiven Dialog gefunden“, bilanzierte jetzt Bürgermeister Rocco Wilken. Gemeinsam mit Rolf Ostmeier vom beauftragten Planungsbüro Redecker aus Detmold, mit Christian Hohmeier von den Wirtschaftsbetrieben und den Anliegersprechern Andre Fröhlich (Königsberger Straße) und Klaus Peter Zurheide (Danziger Straße) hatte er sich zur offiziellen Freigabe der Straßen getroffen. Coronabedingt fand dies im kleinen Rahmen statt.

Bürgermeister Wilken räumte in seiner Bilanz noch einmal ein, dass man den Anliegern durch diese kostenintensive und mit vielen Einschränkungen verbundene Maßnahme einiges zugemutet habe. Diese hätten aber trotz aller Spannungen stets offene Worte gefunden und ihre Forderungen an die Stadt seien ergebnisorientiert gewesen.

Die Baumaßnahme, so ergänzte Christian Hohmeier, ist für ein Investitionsvolumen von 1,7 Millionen Euro umgesetzt worden. Davon würden 420.00o Euro auf die Anlieger umgelegt. „Allerdings haben wir uns entschlossen, keine Vorausumlage zu machen, sondern die Abrechnung den Anliegern erst nach Fertigstellung zuzustellen. Diese Abrechnung wird vermutlich Anfang 2022 vorliegen“, so Hohmeier. Im Schnitt, so der Sprecher der Wirtschaftsbetriebe, müssten wohl etwa 12,48 Euro pro Quadratmeter für die Anlieger veranschlagt werden. Allerdings sei ein SPD-Antrag auf dem Weg, der auf eine Deckelung der Kosten auf 12 Euro abziele. Hohmeier: „Es wird im Frühjahr diesbezüglich eine neue Satzung verabschiedet werden, die dann auch schon für dieses Bauprojekt gelten wird.“

Im großen und ganzen positiv fiel auch die Bilanz der beiden Anliegersprecher aus. Als sehr effektiv hätten sich die Baustellengespräche jeden Donnerstag mit den Planern und der Baufirma Pockrandt aus dem Extertal erwiesen. „Gerade die Bauleute sind immer hilfsbereit gewesen, wenn es Probleme bei den Erreichbarkeit der Grundstücke gab. Auch die Erreichbarkeit für die Rettungsfahrzeuge ist mehrfach erfolgreich sichergestellt worden“, sagten Fröhlich und Zurheide. Gefreut habe sie auch der gute Zusammenhalt in der Siedlung während der Bauzeit. „Bei Anwohnertreffen im Café Teke haben wir einiges bewegen können“, so die beiden Anliegersprecher.

 

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