Fr., 10.08.2018

Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian feiert 425-jähiges Bestehen Mit dem 112. Schuss zum Jubelkönig

Mit dem 112. Schuss hatte sich Hubertus Heising die Königswürde gesichert. Seine Ehefrau Kordula steht ihm nicht nur beim Jubiläumsfest zur Seite, sondern unterstützt ihn auch bei seiner Vorstandsarbeit im Verein.

Mit dem 112. Schuss hatte sich Hubertus Heising die Königswürde gesichert. Seine Ehefrau Kordula steht ihm nicht nur beim Jubiläumsfest zur Seite, sondern unterstützt ihn auch bei seiner Vorstandsarbeit im Verein. Foto: Schützenbruderschaft

Bad Driburg-Neuenheerse (WB). 425 Jahre Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian sind nicht nur für Schützenbrüder ein Grund zum Feiern, sondern darüber hinaus ein weiterer Höhepunkt im Neuenheerser Jubiläumsjahr. Das Jubelfest mit den diesjährigen Majestäten Kordula und Hubertus Heising soll vier Tage lang gefeiert werden.

Mit dem 112. Schuss hatte sich Hubertus Heising die Königswürde gesichert. Hauptberuflich ist er Zahntechniker, in seiner Freizeit ist er im Vorstand der Bruderschaft als Rechnungsführer eingesetzt und füllt diesen Posten mit viel Herzblut für das Schützenwesen aus.

Viel Herzblut für das Schützenwesen

Seine Ehefrau Kordula unterstützt ihn bei seiner Vorstandsarbeit und wird in diesem besonderen Schützenjahr die Königin der Neuenheerser Schützen sein. Die Jungschützenkönigswürde sicherte sich Lukas Pastoors. Gemeinsam mit seiner Freundin Sarina Hashemi führt er in diesem Jahr die Jungschützen an.

Jungschützenkönig Lukas Pastoors kommt aus einer wahren Schützenfamilie; so ist seine Schwester Linea Pastoors in diesem Jahr die Nethekönigin der Grundschule. Das Jubelschützenkönigspaar Kordula und Hubertus Heising freut sich gemeinsam mit seinem Hofstaat und allen Würdenträgern auf ein spannendes und geselliges Jubelschützenfest mit allen Neuenheersern, Gästen, zahlreichen Gastvereinen und Abordnungen. Gefeiert wird das 425-jährige Bestehen von Freitag bis Montag.

Bis Montag wird gefeiert

Schon Pfarrer Anton Gemmeke erwähnte in seinem 1931 erschienen Buch »Geschichten des adeligen Damenstiftes zu Neuenheerse«, dass sich viele Orte im Hochstift zu Beginn des Jahres 1593 gegen »marodierende, holländische Freibeuter« wehren mussten, so gut sie das konnten. In den Aufzeichnungen der damaligen Stiftsausgaben werden die Schützenbruderschaften von Neuenheerse, Altenheerse und Kühlsen aus diesem Grund erstmalig genannt. Somit gilt 1593 als das eigentliche Gründungsjahr für die Schützenbruderschaft Neuenheerse.

Ebenso zeigte Gemmeke in seinem Buch die kirchlichen Kleinodien aus dem gleichen Jahrhundert auf. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dazu auch das wertvolle Kleinod der Neuenheerser Schützenbruderschaft gehörte, das der beste Schütze als Zeichen seiner Königswürde auf der Brust trägt. Die Kette ist ein aus Silber gefertigter Vogel, verbunden mit drei Medaillons, einem Wappenschild und drei kleinen Silbermünzen.

Kleinod an den neuen König überreicht

Während der Proklamation nach dem Königsschießen überreichte Major Johannes Hesse das Kleinod an den neuen König. Hesse übernimmt die Aufgaben von Oberst Dirk Garbowsky, der mit seiner Gattin Nadja dem Hofstaat ebenso angehört wie Beatrix und Uwe Brüntrup, Maria und Markus Pastoors und Miriam und Sascha Klostermann.

Der amtierende Oberst hatte sich auch die Kronprinzenwürdegesichert. Ihm folgten der Apfelprinz Koisiak und Zepterprinz Daniel Wulf.

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