Fr., 14.09.2018

Kokopelli-Saxophon-Quartett eröffnet neue Konzertreihe »Kleiner Paukenschlag«

Das Kokopelli-Saxophon-Quartett bestreitet den Auftakt: Thomas Käseberg/Sopran- und Altsaxophon, Romano Schubert/Altsaxophon, Georg Niehusmann/Tenorsaxophon und Christine Hörmann/Baritonsaxophon

Das Kokopelli-Saxophon-Quartett bestreitet den Auftakt: Thomas Käseberg/Sopran- und Altsaxophon, Romano Schubert/Altsaxophon, Georg Niehusmann/Tenorsaxophon und Christine Hörmann/Baritonsaxophon Foto: Reiner Helmrich

Von Jürgen Köster

Bad Driburg (WB). Ein Quartett eröffnet die neue Konzertreihe der Musikgesellschaft Bad Driburg, ein Oktett beschließt sie. Dabei beginnt das Programm gleich mit einem »kleinen Paukenschlag«, wie Josef Schäfers, Vorsitzender des Vereins meint, der seit fast genau 25 Jahren besteht.

»Der Jahrestag ist erst im April, aber wir werden das Jubiläum sicherlich in entsprechender Form würdigen«, sagte Schäfers bei der Vorstellung der neuen Konzertreihe zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Wolfgang Lange, Matthias Menze, Antje Köhne, Erika Böhmer, Margret Weskamp-Lorenz, Dietmar Wegener und Torsten Seidemann.

25 Jahre Musikgesellschaft

Mit dem »kleinen Paukenschlag« bezog sich Schäfers auf den Auftritt des Kokopelli-Saxophon-Quartetts am Sonntag, 23. September, um 19.30 Uhr im Rathaussaal. Zum 100. Geburtstag des Komponisten Leonard Bernstein spielt das Quartett Werke des weltbekannten Komponisten sowie von Copland und Gershwin. Das Kokopelli-Saxophon-Quartett stand als einziges deutsches Saxophon-Ensemble für Klassik im Jahr 2003 im Finale des europäischen Sax-Contest in Berlin. Es spielt ein weit gespanntes Repertoire von der Renaissance bis zu modernem Jazz.

Ebenfalls ein Jubiläum steht im Zusammenhang mit dem zweiten Konzert am 21. Oktober dieses Jahres. Die Bad Driburger Südstadtkirche ist vor 50 Jahren geweiht worden. Auch aus diesem Grund ist sie Schauplatz des Höhepunktes in der Konzertreihe. Schäfers kündigte ein Chor- und Orchesterkonzert der Extraklasse an. Zu Gehör gebracht werden Werke aus Klassik und Romantik. Ausführende sind vier Solosängerinnen und -sänger, der Konzertchor Marsberg/Bad Driburg sowie das Bohemia-Sinfonieorchester der Prager Staatsoper und der Tschechischen Philharmonie.

Die Zuhörer erwarten: Ludwig van Beethoven: Ouvertüre f-moll op. 84 »Egmont«, Franz Schubert: »Tantum ergo« in Es, D 962, Felix Mendelssohn Bartholdy: »Ave maris stella«, Lauda Sion Salvatorem« op. 73 und Sinfonie Nr. 3 a-mollop. 56 »Schottische«. Die Solisten sind Leonore von Falkenhausen/Sopran, Ascelina Klee/Alt, Rudolf Reimer/Tenor und Enno Kinast/Bass. Die Gesamtleitung des Konzertes liegt in den Händen von Torsten Seidemann.

Erste Karten verfügbar

Für diese beiden ersten Konzerte sind die Eintrittskarten bereits verfügbar.

Mit einem der renommiertesten Streichquartette Europas beginnt die Musikgesellschaft das neue Jahr: Am 27. Januar gastiert das Minguet Streichquartett im Rathaussaal. Das Minguet Quartett zähle zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiere in allen großen Konzertsälen der Welt, berichtete Schäfers. Auch in den USA habe das Quartett große Erfolge gefeiert. Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den »Schönen Künsten« zu verschaffen. »Dieser Idee fühlt sich das Quartett auch heute noch verpflichtet.«

Eine eher seltene Kombination aus Klavier, Violoncello und Klarinette bietet das Klaviertrio Lafroyg, das am 24. März ebenfalls im Rathaussaal zu erleben ist. Kledia Stefani (Klavier), Yan Vaigotund (Violoncello) und Robert Beck (Klarinette) spielen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Max Bruch und Louise Farrenc.

Gute Erfahrungen habe man mit Musikern gemacht, die von der Ponto-Stiftung gefördert würden, berichtete Schäfers. Somit sind die Erwartungen an das Solokonzert von Levent Geiger am 5. Mai im Rathaussaal entsprechend hoch. Der Multi-Instrumentalist zeigt an diesem Abend sein Können unter anderem am Klavier, am Saxophon, am Schlagzeug, an der Gitarre, und er singt. Das Programm reicht von der Klassik über Blues, Boogie bis hin zu Jazz und Pop. Wie Torsten Seidemann hervorhob, könne Geiger nicht nur auf TV-Auftritte blicken, sondern habe bereits mit dem Star-Pianisten Lang Lang musizieren dürfen.

Den Abschluss erlebt die Konzertreihe wieder in der Manifattura der Firma Glaskoch. Am 30. Juni gastiert dort das Detmolder Bläseroktett, zu dem auch die Bad Driburger Klarinettistin Aloisia Hurt zählt. Als echte Sensation bezeichnete es Schäfers, dass an diesem Abend beide Bläseroktett-Serenaden von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören sein würden. Dies geschehe ausgesprochen selten. Mehr Infos: www.musikgesellschaft-baddriburg.de

Kommentare

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6050318?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851031%2F