Fr., 12.10.2018

Neue Container vor Kita an der Alleestraße in Bad Driburg 23 Kinder sind vergnügt

Die Kinder freuen sich über die neuen Räumlichkeiten. Zufrieden mit der Lösung sind auch (von links) Katharina Gaentzsch (Erzieherin), Claudia Flormann, Uwe Damer (beide Stadt, Schulen, Kultur, Sport, Jugend), Christiane Bernard (Kita-Leiterin), Gudula Bernhard und Nadine Wengel (beide Erzieherinnen), Bürgermeister Burkhard Deppe, Marianne Strauß (Vorsitzende des Ausschusses Soziales, Familien, Jugend und Senioren) und Wolfgang Tewes (Leiter Hochbau und Gebäudewirtschaft).

Die Kinder freuen sich über die neuen Räumlichkeiten. Zufrieden mit der Lösung sind auch (von links) Katharina Gaentzsch (Erzieherin), Claudia Flormann, Uwe Damer (beide Stadt, Schulen, Kultur, Sport, Jugend), Christiane Bernard (Kita-Leiterin), Gudula Bernhard und Nadine Wengel (beide Erzieherinnen), Bürgermeister Burkhard Deppe, Marianne Strauß (Vorsitzende des Ausschusses Soziales, Familien, Jugend und Senioren) und Wolfgang Tewes (Leiter Hochbau und Gebäudewirtschaft).

Von Reinhold Budde

Bad Driburg (WB). Um mehr Platz für Kindergartenkinder zu schaffen, hat die Stadt Bad Driburg zwei neue Container vor die Kita an der Alleestraße gestellt. Grund ist die höhere Anzahl der Jungen und Mädchen, die im neuen Kindergartenjahr in Tagesstätten untergebracht werden sollen.

»Wir möchten jedem Kind im Kindergartenalter einen Platz anbieten. Dies ist oftmals entscheidend dafür, ob eine junge Familie nach Bad Driburg zieht oder nicht. Gibt es genügend Platz für die Kinder, können die Eltern beruhigend zur Arbeit geben. Und das ist wichtig für jede Stadt. Und wir mussten handeln, um genügend Platz für unsere Kinder zu bieten«, sagte Bürgermeister Burkhard Deppe bei der Vorstellung der Container.

Schnelle Einigkeit

Die entsprechenden Ausschüsse (Ausschuss für Soziales, Familien, Jugend und Senioren sowie der Bauausschuss) haben sich mit dem Thema befasst und waren sich schnell einig. In enger Absprache mit dem Kreis Höxter und der Katholischen Kirchengemeinde ist die Übergangslösung mit Errichtung zweier Container-Gruppe beschlossen worden. Die Übergangslösung ist für zwei Jahre geplant. Dann soll der Neubau der Kindertagesstätte in der Georg-Nave-Straße abgeschlossen sein, der 2019 Jahr beginnt.

In einer bundesweiten Ausschreibung habe man sich für die Containerfirma Ela-Container entschieden, die das beste Angebot abgegeben habe. »Wir haben die Container innerhalb von drei Werktagen benutzungsfähig mit Küche und WC aufstellen können, da alle Elemente bereits vormontiert waren«, sagte Ela-Verkaufsgebietsleiter Kevin Hartmann bei der Vorstellung.

»Der Bauhof hat uns bei dem Vorhaben sehr unterstützt und alle Vorarbeiten zur vollsten Zufriedenheit geleistet. Dafür einen großen Dank«, sagte Burkhard Deppe. Die Container wurden nicht gekauft, sondern geleast. »Das ist für uns das bessere Geschäft, weil wir sie wahrscheinlich nur kurzfristig nutzen«, sagte Wolfgang Tewes, Leiter Hochbau und Gebäudewirtschaft.

Christiane Bernard, Leiterin der Tageseinrichtung, ist ebenfalls sehr zufrieden. »In den 140 Quadratmeter großen Containern sind 23 Kinder zwischen drei und sechs Jahren untergebracht. Zusammen betreuen wir in vier Gruppen 78 Kinder. Für die zusätzlichen Kinder ist das Personal erweitert worden. Und in den Containern sieht es genauso wohnlich aus wie in herkömmlichen Häusern. Toll gemacht«, meint sie.

Alle Kinder unterbringen

Eltern von Kindern zwischen U2 und sechs Jahren können ihre Kinder im Familienzentrum Alleestraße anmelden. »Und das ist wichtig. Denn gerade auch für Kinder unter zwei Jahren wird mehr Platz benötigt. Ich erhalte oftmals Anrufe aus den Kliniken, deren Ärzte Kita-Plätze für ihre Kinder benötigen, um sich beruflich nach Bad Driburg orientieren zu können. Und wir sind bemüht, alle Kinder unterbringen zu können«, sagte Bürgermeister Deppe.

Eine kleine Überraschung hielt Kevin Hartman für die Kinder parat: Jedes Kind erhielt eine gelbe Warnweste. Damit sie sicher unterwegs sind.

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