Mi., 07.11.2018

Doppel-Jubiläumsabend mit den Südtiroler Spitzbuam Dirndl-Parade in der Nethehalle

Bereits zum 18. Mal gastieren am Samstag, 10. November, die Südtiroler Spitzbuam in der Nethehalle und sorgen für beste Stimmung. Die Halle hat sich in den 50 Jahren ihres Bestehens zu einem beliebten Veranstaltungsort entwickelt.

Bereits zum 18. Mal gastieren am Samstag, 10. November, die Südtiroler Spitzbuam in der Nethehalle und sorgen für beste Stimmung. Die Halle hat sich in den 50 Jahren ihres Bestehens zu einem beliebten Veranstaltungsort entwickelt. Foto: Heiko Bulk

Neuenheerse (WB/Bk). Sie ist vor 50 Jahren fertig gestellt worden und hat sich zu einer bedeutenden Veranstaltungshalle in der Region entwickelt: Das 50-jährige Bestehen der Neuenheerser Nethehalle wird als ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr am 10. November gefeiert. Für viele Dorfbewohner bedeutet die Erfolgsgeschichte ihrer Halle nicht nur eine gedankliche Zeitreise in die vergangenen fünf Jahrzehnte, sondern sie verbinden sie auch mit zahlreichen schönen Erinnerungen wie beispielsweise Hochzeiten, Schützenfeste, Konzerte, Theaterveranstaltungen und vieles mehr.

Auch auswärtige Gäste nutzen die Halle gern für Feierlichkeiten aller Art. Mehr als 650 Personen bietet das Gebäude Platz. Seit 1998 verwaltet und bewirtschaftet der Betreiberverein die Nethehalle erfolgreich. Nach 20-jähriger Tätikeit und 17 erfolgreichen Veranstaltungen mit den Südtiroler Spitzbuam kann dieser Verein ein positives Resümee ziehen. Mehr als 250.000 Euro konnten die ehrenamtlichen Betreiber in die Nethehalle investieren.

Mehr als 1600 Stunden Arbeitsstunden

Vor 50 Jahren gingen dem einstigen Großbauprojekt diverse Anstrengungen voraus. So erhielt der Ort Neuenheerse im Jahr 1965 die Zusage zur finanziellen Unterstützung zur Errichtung einer Mehrzweckhalle. Damit konnte ein lang ersehnter Wunsch nach einer eigenen Festhalle endlich realisiert werden. Nicht zuletzt durch mehr als 1600 Stunden freiwillige Arbeitsstunden wurde die Neuenheerser Nethehalle 1968 rechtzeitig zum 1100-jährigen Ortsjubiläum fertiggestellt.

Feierlich wurde die Halle durch den damaligen Gemeinderatsvorsitzenden Josef Osburg und den Bürgermeister Johannes Vogdt eingeweiht und auf den Namen Nethehalle getauft. Die Neuenheerser nutzten ihre Halle von nun ab eifrig. Feste wurden gefeiert, regelmäßige Theateraufführungen bereicherten den Alltag, und Räumlichkeiten für Vereinsaktivitäten standen zur Verfügung.

Ein eigener Schießstand für Kleinkaliber und Luftgewehr wurde von der Kyffhäuser-Kameradschaft errichtet. Er wird heute von der Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian genutzt. Zudem diente der hintere Teil Jahrzehnte lang als Turnhalle. Seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 befindet sich die Nethehalle im Eigentum der Stadt Bad Driburg. Die Verwaltung erfolgte durch die Kommune bis zum Jahr 1997, in dem der Betreiberverein gegründet wurde, mit dem Ziel, die Nethehalle möglichst oft zu vermieten.

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen

Durch die erwirtschafteten Einnahmen konnten in den zurückliegenden 20 Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen ausgeführt werden. Die neue Verglasung, ein Kühlhaus, die Neugestaltung der Außenanlagen und der Damentoiletten sowie der neue Parkettfußboden sind nur einige Beispiele, die auf eine erfolgreiche Arbeit des Vereins zurückzuführen sind. Dazu zählt auch die Neuanschaffung von 300 gepolsterten Stühlen und 40 Tischen.

Weitere Renovierungsarbeiten an und in der Halle sind dringend notwendig. Deshalb wird der Betreiberverein auch zukünftig bemüht sein, erfolgreich weiter zu arbeiten, um die Rahmenbedingungen für eine intakte Halle zu schaffen. »Gern sind wir aber auch bereit, die Nethehalle in Ausnahmefällen zum Beispiel für karitative Zwecke unentgeltlich zur Verfügung zu stellen«, betont Vorsitzender Meinolf Arens. »Bisweilen übernehmen wir sogar die Energiekosten für Veranstaltungen von Vereinen, bei denen keine Einnahmen erzielt werden. Allerdings gibt es für Veranstaltungen von örtlichen Vereinen oder gewerblichen Personen feste Mietpreise.«

• Bei der Jubiläumsveranstaltung am Samstag, 10. November, sind noch einige Plätze frei. Reservierungen und Informationen bei Klaus Peterlein unter Telefon 05259/677. Einlass ist ab 19 Uhr, Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

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