Di., 09.04.2019

Erster Tag der offenen Tür der privaten Grundschule St. Walburga findet große Resonanz »Wir schaffen es nur gemeinsam«

Schulleiterin Anne Kemper hat sich über die große Resonanz aus der Neuenheerser Bevölkerung sehr gefreut. Sowohl Privatleute als auch Vereine und Organisationen wie zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr und die katholische Frauengemeinschaft haben mit angepackt.

Schulleiterin Anne Kemper hat sich über die große Resonanz aus der Neuenheerser Bevölkerung sehr gefreut. Sowohl Privatleute als auch Vereine und Organisationen wie zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr und die katholische Frauengemeinschaft haben mit angepackt. Foto: Frank Spiegel

Von Frank Spiegel

Neuenheerse (WB). Dass das ganze Dorf Neuenheerse hinter der Grundschule St. Walburga steht, ist bislang immer wieder versichert worden. Eindrucksvoll bewiesen haben die Bewohner dies am ersten Tag der offenen Tür der Schule.

Groß war das Interesse der Bevölkerung und der Vereine, viele brachten sich ein in die Gestaltung des Tages, sei es als Privatperson oder in einer Gruppe.

»Eine Veränderung ist spürbar und sichtbar. Die Menschen des Dorfes haben ihr wohlgefälliges Eigeninteresse hinter sich gelassen und ein kraftvolles Band der Zusammengehörigkeit unter dem Motto ›Wir schaffen es nur gemeinsam‹ geknüpft«, sagte Karl-Heinz Schwarze, Vorsitzender des Trägervereins. Das hohe fünfstellige Beitragsaufkommen, private Spenden und die bereits angelaufene vielfältige ehrenamtliche Arbeit an und in der künftigen Privatschule unterstreiche diese Wahrnehmung eindrucksvoll.

Für Unterstützung gedankt

Dank sagte er unter anderem dem Gymnasium St. Kaspar beziehungsweise den Missionaren vom Kostbaren Blut, vertreten durch Schulleiter Matthias Nadenau, Pater Thomas Wunram und Pater Josef Klingele sowie der Kulturstiftung Manfred und Helga Schröder, die beide dem Tag der offenen Tür beiwohnten. Der Vorsitzende des Trägervereins lobte die enge Kooperation mit diesen.

Auch Schulleiterin Anne Kemper dankte allen, die die Schule auf ihrem bisherigen Werdegang unterstützt haben. Sie unterstrich so unter anderem die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Driburg, vertreten durch Uwe Damer. Anne Kemper stellte zudem das Kollegium vor. »Ich freue mich ab dem kommenden Schuljahr hier tätig sein zu können und bin ganz gespannt auf euch und die Eltern«, sagte sie.

Schirmherr des Tages war der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken. Er freue sich, dass die Schule einen Schwerpunkt auf die Natur legt und hier christliches Handeln und Denken gelebt werde. Goeken: »Die Wohnortnähe ist mit Sicherheit einer der vielen Vorteile, die diese Schule bietet.« Zudem bleibe so der traditionelle Standort der Schule erhalten.

Wie Karl-Heinz Schwarze weiter unterstrich, werde in der Schule nicht allein die Geschichte Neuenheerses thematisiert. Die Heimatorte der anderen Kinder etwa aus Herbram oder Willebadessen fänden gleichermaßen Berücksichtigung.

Standort bleibt erhalten

Zu den Kindern aus Herbram gehört auch der fünfjährige Justin. Auch er möchte in Neuenheerse die Grundschule besuchen. »Wir freuen uns, dass es die Schule hier gibt«, sagte seine Mutter Jasmin Kleinemeyer beim Besuch des Tages der offenen Tür. Mögliche Alternativen seien die Grundschulen in Bad Lippspringe oder Lichtenau gewesen. Dass es nun die Alternative in Neuenheerse gibt, freut die junge Familie, die nun darüber nachdenkt, ebenfalls nach Neuenheerse zu ziehen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6529357?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851031%2F