Do., 23.05.2019

Bezirksregierung Detmold erteilt Betriebserlaubnis für Privatschule St. Walburga genehmigt

Alle Beteiligten, vor allem das Lehrerkollegium und auch die Kinder, freuen sich schon auf diesen ganz besonderen Schulstart.

Alle Beteiligten, vor allem das Lehrerkollegium und auch die Kinder, freuen sich schon auf diesen ganz besonderen Schulstart. Foto: St. Walburga-Schule

Neuenheerse (WB). Es ist geschafft: Nach drei Jahren unermüdlicher Arbeit liegt nun den Initiatoren der privaten Grundschulgründung St. Walburga in Neuenheerse die Betriebsgenehmigung der Bezirksregierung Detmold vor.

»Dass dieser Weg so steinig wird, hatten wir nicht erwartet«, sagt Trägervereinsvorsitzender Karl-Heinz Schwarze und freut sich, den Bescheid nun in den Händen zu halten.

Grundsteinlegung

»Dies ist an Symbolik zudem nicht zu übertreffen«, beschreibt Bernfried Jacobi, Vorsitzender des Fördervereins, mit bewegter Stimme die Situation. Vor genau 70 Jahre fand am 21. Mai 1949 die Grundsteinlegung für die Errichtung des Grundschulgebäudes in Neuenheerse statt. Nun, 70 Jahre später, wurde mit Zugang des Genehmigungsbescheides der Grundstein für die Gründung der privaten Grundschule St. Walburga gelegt.

Nachdem im September 2016 der Bad Driburger Stadtrat die Schließung des Grundschule beschlossen hatte, suchte eine kleine Gruppe nach Möglichkeiten den Grundschulstandort in Neuenheerse erhalten zu können.

Gesprächspartner

»Hierbei waren die Patres der Missionare vom kostbaren Blut von Anfang an kompetente Gesprächspartner. So kam auch von ihnen der Hinweis, dass für eine gute Schulgründung an erster Stelle eine engagierte Schulleitung gefunden werden muss, die für das Projekt brennt. Hierfür konnte im Frühjahr 2017 Anne Kemper gewonnen werden«, blicken die Initiatoren zurück. In kleinteiliger »Puzzle-Arbeit« seien Bausteine für das Genehmigungsverfahren nach und nach erarbeitet worden. Finanziell gestützt durch das hohe Beitragsaufkommen aus dem Dorf und potenzieller Spender wurde die Idee einer zukunftsweisenden Dorfschule Realität.

Großer Dank

Alle, die an der Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen mitgearbeitet haben, freuen sich nun, dass nach der vielen Arbeit, die ehrenamtlich und vor allen Dingen in den Abendstunden und am Wochenende geleistet wurden, der Bescheid vorliegt und der Schulbetrieb im August 2019 aufgenommen werden kann. »Einen ganz großen Dank möchte der Träger- und Förderverein allen aussprechen, die an das Projekt geglaubt haben und immer mit Rat und Tat zur Seite standen«, erklärt Schwarze.

Der Förderverein weist schon jetzt auf die Mitgliederversammlung am 12. Juni um 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums St. Kaspar hin.

Startschuss

In den kommenden Wochen werden nunmehr die Schulverträge geschlossen und sind somit der Startschuss für St. Walburga. Ab August sind dann die Räumlichkeiten für den Schulstart zu renovieren und zu sanieren. Schwarze: »Auch hier packen wieder zahlreiche Ehrenamtliche aus dem ganzen Dorf und der Elternschaft tatkräftig an. Alle Beteiligten, vor allem das Lehrerkollegium und auch die Kinder, freuen sich schon auf diesen ganz besonderen Schulstart.«

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