So., 21.07.2019

Dringenberger lassen sich von Regenschauern die Laune nicht verderben Ein Prosit auf das Burgfest

Die Vorsitzenden der drei veranstaltenden Vereine stoßen mit frisch gezapftem Pils an (von links): Bernd Nahen (Fanfarenzug), Frank Puschmann (Spielmannszug) und Markus Hatscher (Dringenberger Burgmusikanten).

Die Vorsitzenden der drei veranstaltenden Vereine stoßen mit frisch gezapftem Pils an (von links): Bernd Nahen (Fanfarenzug), Frank Puschmann (Spielmannszug) und Markus Hatscher (Dringenberger Burgmusikanten). Foto: Marius Thöne

Von Marius Thöne

Bad Driburg-Dringenberg (WB). Alle hatten gehofft, dass der große Regen an Dringenberg vorbei ziehen möge – leider vergebens. War das Burgfest am Samstagnachmittag bei Sonnenschein gestartet, fiel der frühe Abend buchstäblich ins Wasser. Etwa zwei Stunden lang goss es wie aus Eimern über der Burg. Doch dann schlossen sich des Himmels schleusen und die Dringenberger feierten ihr Burgfest im einmaligen Ambiente im Burginnenhof weiter.

Händler vor der Burg

Die Händler, die vor der Burg Quartier bezogen hatten, hatten ihre Zelte zu diesem Zeitpunkt weitestgehend schon eingepackt. Sie hatten zuvor allerlei Selbstgemachtes angeboten: Socken, Mützen, Honig, Apfelsaft und Schmiedeeisernes. Der Alhäuser Franz-Josef Middeke hatte seine Esse angeheizt und machte bei fast 1000 Grad Eisen biegbar. Jedes Kind, das beim Hufeisenweitwurf traf, konnte sich etwas schmieden lassen – Herzen, Blumen oder kleine Pony-Hufeisen.

Viel Angebot für Kinder

Das AWO-Spielmobil und das Forschermobil vom Verein Natur und Technik hatten vor der Burg Quartier bezogen und unterhielten die kleinen Festbesucher. Phil (5) aus Heidelberg war in Dringenberg bei Freunden zu Besuch und mischte in Reagenzgläsern Wasserfarben. »Blau und Gelb sind meine Lieblingsfarben und zusammen ergibt das Grün«, hatte der Nachwuchsforscher entdeckt.

Kuchen und Spießbraten

Für die hungrigen Gäste hatten die Musiker vom Spielmannszug, vom Fanfarenzug und von den Burgmusikanten in der Küche gestanden und leckere Kuchen gezaubert. Die Vereine hatten das Fest organisiert. Abends wurde der Spießbraten angeschnitten.

Großer logistischer Aufwand

»Hinter dem Fest steht ein ganz schön großer logistischer Aufwand«, sagte Frank Puschmann, Vorsitzender des Spielmannszuges. Allein im Burginnenhof seien 1000 Meter Kabel verlegt worden, um alle Lampen, Zapfanlagen und Grillstationen ans Laufen zu kriegen. Alles, was im Innenhof aufgebaut worden war, war am Donnerstag und Freitag auf Europaletten über die Brücke und durch das schmale Torhaus transportiert worden.

Wäre der Regen nicht gewesen, hätte sich der Aufwand für die Musiker sicherlich noch mehr gelohnt. Aber auch so war es ein sehr schönes Fest in einem wirklich einmaligen Ambiente.

Kommentare

Händlerkommentar

Hallo Organisatoren aus Dringenberg. Trotz des nicht geplanten Wetters, muß ich ein droßes Lob an die Organisatoren des Festes loswerden. Schon von der Anmeldung, sowie bei Nachfragen fürs Fest war besonders der Herr Nahen ,hervorzuheben .Mit großer Geduld und Freundlichkeit wußte er auf alle Fragen eine Antwort. Auch auf dem Fest wurden wir Aussteller hervorragend betreut.Selbst eine Überdachung wurde eilends herbeigeholt und aufgestellt und kam uns beim Sonnenschein sowie beim Regen gut zunutze.Das Fest und seine Organisation war gut durchdacht und ist weiterzuempfehlen. Ich würde jederzeit wiederkommen. Denn für das Wetter kann Niemand etwas. Mit freundlichem Gruß. D.C.

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