Mo., 29.07.2019

Einwohner sorgen sich um Verkehrssicherheit in der Detmolder Straße Reelser fordern Ampel

Eine Begehung vor Ort hat ergeben, dass der vorhandene Zebrastreifen ausreichen soll. Die Reelser sehen das anders.

Eine Begehung vor Ort hat ergeben, dass der vorhandene Zebrastreifen ausreichen soll. Die Reelser sehen das anders. Foto: privat

Bad Driburg-Reelsen (WB). Die Einwohner von Reelsen machen sich Sorgen um die Verkehrssicherheit in der Detmolder Straße. »Muss denn erst etwas passieren?«, fragen sie.

Entsprechend groß war die Resonanz auf einen Ortstermin – der für die Reelser enttäuschend verlief. »Verkehrssicherheit ist in Reelsen nicht gerade oberste Priorität. An der viel befahrenen Detmolder Straße, wo der komplette Verkehr vom Lipperland durchführt, wäre ein Zebrastreifen schon ›,mehr als großzügig‹, laut der letzten Verkehrsschau«, berichtet Julia Seifert im Namen der Reelser Bürger.

Große Resonanz auf Ortstermin

30 von ihnen jeden Alters nahmen diesen Termin wahr, um zu schildern, was auf dieser Straße schon alles beim Überqueren passiert ist. Immerhin wohnen an der Straße rund 23 Kinder unter acht Jahren.

»Der Zebrastreifen wird eher als eine Art ›Empfehlung‹ angenommen. Selbst bei der Verkehrsschau sind drei Autos über den begangenen Zebrastreifen gefahren. Die Polizei war dabei. Im Frühjahr wurde eine Anwohnerin dort angefahren, wobei ihr Handgelenk gebrochen war. Auch wird in dieser Straße an beiden Ortseinfahrten ungebremst in den Ort gerast«, schildert Julia Seifert.

Wanderer bei der Ortseinfahrt sowie Besucher des Friedhofes an der Ortsausfahrt könnten diese Straße nur schwer sicher überqueren. Erst jüngst sei ein Bürger beim Überqueren dieser Straße angefahren worden.

Individuelle Entscheidungen

Seifert: »Statistiken und Gesetzgebungen reichen nicht immer aus, um individuell zu entscheiden, wo akut gehandelt werden muss. Wir wünschen uns eine feste Ampel und Verkehrsinseln mit Querungshilfen damit wir und besonders unsere Kinder sicher über diese Straße gehen können.«

Bisher seien die Unfälle »nur« mit Brüchen und Blessuren einhergegangen. »Wer möchte das verantworten wenn Schlimmeres passiert?«, fragen die Bürger.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6811775?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851031%2F