Metallbau Knorrenschild als gesunder Betrieb ausgezeichnet
Der Arbeitstag beginnt am Fitnessband

Neuenheerse (WB). Die Firma Metallbau Knorrenschild aus Neuenheerse setzt sich in besonderem Maße für die Gesundheit der Mitarbeiter ein. Das ist das Ergebnis einer Zertifizierung und der Grund, warum das Unternehmen ausgezeichnet wurde.

Mittwoch, 06.11.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 05:02 Uhr
Die Belegschaft der Firma Metallbau Knorrenschild aus Neuenheerse beginnt den Tag mit Übungen am Fitnessband. Weil er sich in besonderem Maß für die Gesundheit seiner Mitarbeiter einsetzt, ist der Betrieb ausgezeichnet worden. Foto: Metallbau Knorrenschild
Die Belegschaft der Firma Metallbau Knorrenschild aus Neuenheerse beginnt den Tag mit Übungen am Fitnessband. Weil er sich in besonderem Maß für die Gesundheit seiner Mitarbeiter einsetzt, ist der Betrieb ausgezeichnet worden. Foto: Metallbau Knorrenschild

Es erhielt von der IKK classic das Siegel »Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement«. Die Krankenkasse zertifiziert damit Unternehmen, die besonders effektiv Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) umsetzen. Die Siegelübergabe war in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg.

Chancen standen gut

»Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in der die Belegschaft immer älter wird und Fachkräfte händeringend gesucht werden, ist es wichtig, die Arbeitskraft meiner Mitarbeiter bis zum Eintritt ins Rentenalter zu erhalten«, sagt Betriebsinhaber Martin Knorrenschild, der zusätzlich noch Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg ist.

Die Firma ist eine von nur 30 Unternehmen in ganz Deutschland, die dieses Siegel erhalten haben.

»Zu Recht«, sagt IKK-Gesundheitsmanagerin Almut Hansmerten. Sie begleitet den Betrieb im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) nun schon seit vielen Jahren und wusste von vornherein, dass die Chancen auf eine Zertifizierung sehr gut standen. Und mittlerweile haben die Beschäftigten schon einige BGM-Module kennengelernt.

Am Anfang steht immer eine Mitarbeiterbefragung und Arbeitssituationsanalyse auf dem Programm. »Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen, wissen wir, wo bei der Belegschaft der Schuh drückt«, sagt Almut Hansmerten. Dann geht es darum, einen entsprechenden Maßnahmenkatalog zu erstellen. »Und der ist bei Firma Knorrenschild sehr lang und wird nun peu à peu umgesetzt.«

Kommunikation verbessern

Verbesserungsbedarf sahen die Mitarbeiter beispielsweise bei der Kommunikation. Um kurzfristige Änderungen bei den Aufträgen vornehmen zu können und nicht in Zeitnot zu geraten, helfen nun genauere Absprachen zwischen Martin Knorrenschild und den Architekten und Meistern. Das wiederum ermöglicht einen besseren Austausch mit Vorarbeitern, Gesellen und Auszubildenden. Die Firma arbeitet zurzeit zusätzlich an einem papierlosen Büro und möchte die Teams künftig mit Tablets ausstatten, was die Kommunikation untereinander noch schneller und einfacher machen würde.

Martin Knorrenschild kümmert sich aber auch um einen gesunden Rücken und die Kräftigung der Muskulatur seiner Mitarbeiter. Dafür hat er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: »Jeden Tag um kurz vor sieben treffen sich ohnehin alle Mitarbeiter zur Arbeitseinteilung. Seit einiger Zeit machen alle – vom Chef bis zum Azubi – morgens erst einmal sechs Übungen mit dem Fitnessband«, berichtet Martin Knorrenschild. Das sei sehr effektiv und dauere nur gut sechs Minuten. Die Hälfte der Zeit übernimmt die Firma.

»Es ist beeindruckend, wie wichtig Firma Knorrenschild die Gesundheit der Mitarbeiter ist«, betont IKK-Regionalgeschäftsführerin Stephanie Düchting bei der Siegelübergabe. »Gesundheitsmanagement ist dort nicht nur ein kurzes Zwischenspiel, sondern gehört mittlerweile fest zur Unternehmenskultur.«

Kreatives Handwerk

»Das Handwerk ist vielseitig und kreativ – wie auch dieses Beispiel zeigt. Das müssen wir unbedingt unterstützen. Die Mitarbeiter der Firma Knorrenschild können zu Recht stolz auf ihr Unternehmen sein«, sagt Gerald Studzinsky.

Der neue Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg freut sich sehr darüber, dass der Kreishandwerksmeister im Rahmen seiner Ehrenamtsfunktion mit solch einem gesunden Vorbild im Handwerk vorangeht.

Interessierte Betriebe, die mehr über BGM mit der IKK classic erfahren möchten, können sich an Almut Hansmerten unter Telefon 0160/97836414 oder per E-Mail an almut.hansmerten@ikk-classic.de wende

Die Klassifizierung als Exzellenzbetrieb basiert auf den anerkannten Qualitätskriterien von EuPD Research (www.eupd-research.com).

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