Mo., 11.11.2019

Zweitägiger Kunstmarkt im Bad Driburger Rathaus lockt zahlreiche Besucher Schmuckstücke aller Art

Doris Nüsse aus Paderborn bietet beim Kunstmarkt weihnachtliche Holzfiguren an.

Doris Nüsse aus Paderborn bietet beim Kunstmarkt weihnachtliche Holzfiguren an. Foto: Angelina Zander

Bad Driburg (WB/AZ). Freundlich kommt der Engel mit dem goldenen Haar daher, er steht direkt neben einem Schneemann, der einen wärmenden Schal trägt: Bei Doris Nüsse haben Besucher am Wochenende weihnachtliche Holzfiguren gefunden – allesamt selbst hergestellt, versichert die Paderbornerin.

Für den Kunstmarkt hat sie, passend zur bevorstehenden Adventszeit, weihnachtliche Motive mitgebracht. Für die Herstellung des Engels benötige sie etwa zwei bis drei Stunden. Denn: Gut Ding will Weile haben. Die Holzfiguren müssen ausgiebig trocknen.

Doris Nüsse war mit ihren Weihnachtsmännern, Schneemännern und Rentieren aber nicht die einzige, die beim Kunstmarkt auf Holz setzte. Unter den knapp 50 Ausstellern, die sich im Bad Driburger Rathaus verteilt hatten, war auch Ernst Fien zu finden. Der Würgassener baut hobbymäßig Krippen und stellt sie nur zu zwei Gelegenheiten aus: am ersten Advent im Schloss Fürstenberg und beim Kunstmarkt in Bad Driburg, verrät er.

Er wolle nicht jede Woche einen anderen Markt mit seinen Krippen besuchen. »Es ist ein Hobby«, sagt er. Und das solle es auch bleiben. Für die Herstellung nutze er heimische Bäume: Fichte, Kiefer, Buche, Eiche und Pappel. »Ich fange an und weiß nicht, was es am Ende wird«, sagt er. Für ihn sei es jedes Mal eine Überraschung, wie seine Werke aussehen.

Schmuck aus Schneckenhäusern

Zwischen den vielen Ausstellern tummelten sich auch einige, die Schmuck anboten. Manche aus Glas, andere aus Naturmaterialien, wie Ilona Droll aus Husen. Sie präsentierte beim Kunstmarkt erstmals Schneckenhäuser als Kettenanhänger. An Schmuckstücken interessiert waren auch die Besucherinnen Irmgard Heinemann, Brigitte Mikus und Franziska Böger.

Die drei Freundinnen aus Bad Driburg haben jedes Jahr eine feste Verabredung für den Kunstmarkt im Rathaus. Fündig geworden waren sie zwar noch nicht, aber: »Die erste Runde ist zum Gucken«, sagte Franziska Böger. Und die hatten sie noch nicht abgeschlossen.

Über zwei Etagen erstreckte sich der Markt, bei dem Gefilztes, Genähtes, Gebasteltes, neben Artikeln aus den Bereichen Floristik, Handarbeit sowie Kulinarik stehen. Am Samstag herrschte im Rathaus ein reges Treiben. Und auch am Sonntag wollten die Aussteller mit ihrem Angebot viele Besucher anlocken. 

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