Mitarbeiterinnen von Goeken backen fertigen Gesichtsmasken an
„Sicherheit geht vor“

Bad Driburg (ReBu). Von Montag an gilt auch in Nordrhein-Westfalen die Pflicht, in Geschäften sowie in Bussen und Bahnen einen Schutz vor Mund und Nase zu tragen. Das gilt auch für alle Filialen von Goeken backen. „Die Gesundheit der Kunden und der Mitarbeiter und jegliche Form der Eindämmung des Coronavirus (SARS-COV-2) nehmen für das Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Es ist wichtig, mögliche Infektionsgefahren zu minimieren. Hierzu leistet das Tragen von Gesichtsmasken einen grundlegenden Beitrag“, sagt Geschäftsführer Benedikt Goeken.

Freitag, 24.04.2020, 06:00 Uhr
Lisa Symalla (von links). Benedikt Goeken, Ellen Gräflich, Antonia Lammert, Carolin Heising und Alexandra Hengst beim Produzieren der Masken in der Bäckerei Goeken backen. Foto: R. Budde
Lisa Symalla (von links). Benedikt Goeken, Ellen Gräflich, Antonia Lammert, Carolin Heising und Alexandra Hengst beim Produzieren der Masken in der Bäckerei Goeken backen. Foto: R. Budde

Masken für 600 Mitarbeiter

Mit einer außergewöhnlichen Maßnahme reagiert die Bäckerei Goeken backen auf die Maskenpflicht: Das Bad Driburger Familienunternehmen fertigte bisher fast 1.800 Masken selbst an. „Zwei Fachverkäuferinnen und Azubis nähen in Vollzeit Masken. In den vergangenen zwei Wochen sind so sogenannte Communitymasken entstanden“, sagt Benedikt Goeken.

Dieses enorme Engagement mache ihn stolz und sehr dankbar für die außergewöhnliche Hilfe.

Die Masken werden nun an die mehr als 600 Mitarbeiter in die Filialen, der Bäckerei und der Verwaltung verteilt und sofort zum Einsatz kommen. „Wir haben bisher 500 Meter Garn, 800 Meter Gummibänder und 100 Meter Stoff verbraucht – pro Tag. Mittlerweile wird es schwierig, an Gummiband zu kommen“, sagt Benedikt Goeken. Aber er sei optimistisch, durch seine Mitarbeiterinnen noch mehr Masken fertigen zu können.

„Die Maskenpflicht halte ich für sehr sinnvoll. Der Markt ist aber leergefegt und es ist sehr schwer, an Gesichtsmasken zu kommen. Sie sind entweder nicht verfügbar oder werden überteuert angeboten“, sagt Goeken. Daher werden weitere Masken gefertigt. „Diese verkaufen wir zu fairen Preisen in unseren Filialen und im Stammhaus“, sagt Benedikt Goeken.

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