Bad Driburger Rat spricht sich für Familienvater aus Steinheim aus
Michael Scholle ist Beigeordneter

Bad Driburg (WB). Michael Scholle aus Steinheim wird Beigeordneter der Stadt Bad Driburg. Das hat der Rat der Stadt mit großer Mehrheit beschlossen.

Mittwoch, 24.06.2020, 05:00 Uhr
Bürgermeister Burkhard Deppe beglückwünschte den Beigeordneten Michael Scholle nach seiner Wahl. Foto: Frank Spiegel
Bürgermeister Burkhard Deppe beglückwünschte den Beigeordneten Michael Scholle nach seiner Wahl. Foto: Frank Spiegel

Der 39-jährige Verwaltungs-Betriebswirt und Volljurist ist derzeit noch Büroleiter des Paderborner Bürgermeisters und wird seinen neuen Posten voraussichtlich zum 1. August antreten.

Michael Scholle ist in Erwitzen aufgewachsen und hat in Nieheim die Grundschule besucht. Er ist in Bad Driburg auf das Gymnasium St. Xaver gegangen und hat nach dem Abitur in Paderborn Verwaltungs- und Betriebswirtschaft studiert. Während seiner Tätigkeit bei der Stadt Paderborn hat er berufsbegleitend Jura an der Universität Bielefeld studiert.

Karrierestart in Paderborn

Seine Karriere bei der Stadt Paderborn begann im Jahr 2004 als Stadtinspektor.

Jetzt freut er sich auf den neuen Posten in Bad Driburg. „Ich bin glücklich und dankbar für das Vertrauen, diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen“, sagte er nach seiner Wahl und versprach: „Ich werde mein Bestes geben.“

Bad Driburg kennt er noch aus seiner Schulzeit. „Hinzu kommt die räumliche Nähe“, sagte er.

13 Bewerber

Michael Scholle ist verheiratet und hat vierjährige Drillinge. Er ist Oberst des Schützenvereins Erwitzen und kandidiert für die CDU für den Steinheimer Stadtrat.

Zu seinen Hobbies zählt er die Familie, das Ehrenamt und das Fahrradfahren.

Michael Scholle hatte sich gegen insgesamt 13 Bewerber durchgesetzt. Wie Stefan Kleine vom Personalamt in der Sitzung erläuterte, seien fünf Bewerber ausgewählt worden, sie sich in einer Sondersitzung am 9. Juni vorgestellt hatten. „SPD, CDU und UWG haben sich auf einen Kanidaten verständigt“, blickte Kleine zurück. Die UWG habe sich enthalten.

Martina Denkner verdeutlichte in der Sitzung noch einmal ihre kritische Haltung zum Thema. Bündnis 90/Die Grünen würden mit „Nein“ stimmen. „Wir finden, dass der Bürgermeister das allein können müsste“, begründete sie ihre Ansicht. Die Stelle sei so sinnvoll wie Wasser im Feuerzeug

Bürgermeister Burkhard Deppe hielt ihr entgegen, dass mit der Schaffung dieser Stelle eine Stärkung der Spitze der Stadt Bad Driburg erreicht werde.

Spitze stärken

Sozialdemokrat Heribert Böger räumte ein, dass die SPD die Stelle des Beigeordneten grundsätzlich auch kritisch sehe. „Aber angesichts der besonderen Aufgaben in naher Zukunft haben wir Verständnis, dass die Ratsmehrheit die Stelle haben möchte“, sagte Böger.

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