Klinik Dreizehnlinden investiert 5,7 Millionen Euro in Sanierung – neue Führungskräfte
Haus fit für die Zukunft gemacht

Bad Driburg (WB). Mit einer Investition von 5,7 Millionen Euro hat die Klinik Dreizehnlinden das 180-Betten-Gebäude fit für die Zukunft gemacht. Auch personell hat sich der größte Standort der Vital-Kliniken neu aufgestellt.

Donnerstag, 17.09.2020, 04:27 Uhr aktualisiert: 17.09.2020, 04:30 Uhr
Ein Großteil der Zimmer ist schon fertig und wird in diesen Tagen belegt. Doppelzimmer werden in der Regel nicht mit zwei Patienten belegt. Partner von Patienten, die diese bei der Reha unterstützen, können dort mit untergebracht werden. Foto: Frank Spiegel
Ein Großteil der Zimmer ist schon fertig und wird in diesen Tagen belegt. Doppelzimmer werden in der Regel nicht mit zwei Patienten belegt. Partner von Patienten, die diese bei der Reha unterstützen, können dort mit untergebracht werden. Foto: Frank Spiegel

„Die Strukturanforderungen an Reha-Kliniken haben sich deutschlandweit geändert. Darauf mussten wir reagieren“, erklärte Vital-Kliniken-Geschäftsführer Jens Schinske.

Mehr als zwei Jahre Bauzeit

Wie Hans-Jörg Gittler, Vorstandsvorsitzender der Bahn-Betriebskrankenkasse (BKK), ergänzte, sei der dritte Stock des Klinikgebäudes nicht mehr belegbar gewesen. „Wir haben ihn deshalb komplett abgetragen und ein neues Geschoss darauf gebaut“, führte Gittler aus. In dem Zusammenhang habe man auch das erste und zweite Obergeschoss komplett saniert. Der Vorstandsvorsitzende: „Wir mussten etwas tun, um im Wettbewerb zu bleiben und haben die Kliniken an allen drei Standorten saniert.“

Er legt dabei Wert auf die Feststellung, dass die Krankenkasse dafür keine Gelder der Versicherten verwendet habe. „Das Geld dafür müssen die Kliniken selbst verdienen”, sagte er. Da die Krankenkasse die Gewinne in den Kliniken belasse, sei das aber auch machbar.

Mehr als zwei Jahre dauerten die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an. Wie Gittler ausführte, wurden die Patientenzimmer „mit höchstem und modernem Komfort ausgestattet.“ Auch Sozial- und Therapieräume sowie die Cafeteria wurden sukzessive von Grund auf erneuert, um den Mitarbeitern ansprechende Arbeitsplätze und den Gästen und Patienten zu ihrer Rehabilitation „eine Rundum-Wohlfühlatmosphäre und Behandlungsmöglichkeiten von hoher Qualität zu schaffen.“

Im Oktober sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein. Dann werden nur noch einige Nebenarbeiten zu erledigen sein, kündigte Hans-Jörg Gittler an.

„Wir wären schon längst fertig. Aber einige Überraschungen, wie man sie immer bei Sanierungen findet, haben die Arbeiten um einige Monate verzögert“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende.

Phasenweise Unsicherheit

Jens Schinske: „Der Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr stellte auch die Vital-Kliniken vor weitere anspruchsvolle Herausforderungen. Die letzten Monate waren von zusätzlichen Belastungen und phasenweise Unsicherheit geprägt.“

Durch ein hohes Engagement der Mitarbeiter und der begleitenden Unterstützung des Gesellschafters, der Bahn-BKK, sei die Klinik Dreizehnlinden gut durch diese Zeit gekommen. „Seit wenigen Wochen steigen die Belegungs- und Patientenzahlen wieder stetig an“, freut sich der Geschäftsführer.

lm Zuge einer bereits im Sommer 2019 begonnenen Restrukturierung der Klinik wurde die Leitung der Klinik Dreizehnlinden neu besetzt beziehungsweise vervollständigt. Bereits am 1. Juli übernahm Dr. Moin Siddiq Dhedhi als Chefarzt die Leitung der neurologischen Abteilung der Klinik.

Am 1. September folgte Dottore Thomas Paraschou als Chefarzt für die Orthopädie.

Ebenso seit dem 1. September ist Frank Wägeling als neuer kaufmännischer Direktor in neuer Verantwortung. Wie Jens Schinske berichtete, hätten gesundheitliche Probleme seinen Vorgänger schon nach relativ kurzer Amtszeit gezwungen, kürzer zu treten.

Heiko Schöne hatte interimsweise die Aufgaben des kaufmännischen Direktors übernommen.

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