Zuschuss aus Dorferneuerungsprogramm: Umgestaltung zwischen Taildor und Johannwarthstraße
Turnplatz wird neuer Treffpunkt

Bad Driburg-Neuenheerse -

Die Ortschaft Neuenheerse hofft auf einen Zuschuss aus dem Dorferneuerungsprogramm, um einen Dorfplatz bauen zu können. Dieser soll auf dem Turnplatz zwischen Taildor und Johannwarthstraße gebaut werden.

Mittwoch, 25.11.2020, 03:13 Uhr aktualisiert: 25.11.2020, 03:21 Uhr
Der ehemalige Betriebsausschussvorsitzender Heiko Bulk zeigt auf dem Turnplatz den neuen Plan. Im Hintergrund die Grundschule St. Walburga.
Der ehemalige Betriebsausschussvorsitzender Heiko Bulk zeigt auf dem Turnplatz den neuen Plan. Im Hintergrund die Grundschule St. Walburga. Foto: Reinhold Budde

 

Der alte Turnplatz (volkstümliche Bezeichnung der Neuenheerser Bürger, da hier früher geturnt wurde) soll dafür umgestaltet werden. Die städtische Grünfläche liegt zwischen der Nethehalle und der privaten Grundschule St. Walburga und ist von den Dorfbewohnern gut erreichbar.

Der neue Dorfplatz soll deutlich mehr Aufenthaltsqualität erhalten und ein Treffpunkt für alle Generationen sowie Vereine und Gruppen im Dorf werden. Momentan gibt es keine größeren, öffentlichen Flächen, die der Dorfgemeinschaft für Gemeinschaftsveranstaltungen oder als Begegnungsraum zur Verfügung stehen. Das Areal um das Wasserschloss und die Kirche befinden sich in privater und kirchlicher Trägerschaft.

Die Feuerstelle, an der jährlich ein kleines Osterfeuer veranstaltet wird, soll erhalten bleiben. Ebenso der alte Baumbestand um die Grünfläche. Gebaut werden soll ein barrierefreier Zugang im Norden. Eine kleine Treppe im Osten führt bereits auf den alten Turnplatz. Ergänzt wird der neue Dorfplatz laut Plan um das Spielgerät „Heißer Draht“, eine Pergola und eine kleinere Sitztreppe. Weitere Bänke werden auf dem Dorfplatz aufgestellt.

Initiatoren des Projekts sind der ehemalige, langjährige Bezirksausschussvorsitzende Heiko Bulk, Karl-Heinz Schwarze und Thomas Arens, designierter Nachfolger von Heiko Bulk.

„Der neue Dorfplatz soll ein neuer Treffpunkt für alle Generationen im Ort werden. Ich bin sehr erfreut über die Grundschulkinder. Die Klassen nutzten bereits nach den Sommerferien den Turnplatz für sportliche Spiele und Turnübungen“, sagte Heiko Bulk bei einer Ortsbegehung. „Jährlicher Höhepunkt auf dem Dorfplatz könnte auch die Schützenproklamation der Majestäten nach dem Königsschießen und das Osterfeuer werden“, ergänzte Heiko Bulk. Geplant sei auch, dass eine Pommesbude und ein Getränkewagen auf dem Dorfplatz bei Feiern Platz finden sollen.

„Wir überlegen noch, den geplanten Schotterrasen etwas zu minimieren, um dafür Rasenflächen für Turnübungen zu erhalten“, führte Heiko Bulk weiter aus.

Auch wenn seine Amtszeit am 31. Oktober als langjähriger Betriebsausschussvorsitzender für Neuenheerse abgelaufen sei, stehe er weiterhin für das Projekt „Dorfplatz“ zur Verfügung und helfe bei der Durchführung, wie Bulk betonte. Dazu gehöre auch die Umgestaltung der Straße „Taildor“ in diesem Bereich, die viel befahren wird. „Hierzu zählt eine Verbesserung der verkehrstechnischen Situation an dieser Stelle für Fußgänger und Radfahrer. Auch werden die Schulwege möglichst direkt und sicher gestaltet“, betonte Nicole Sude vom Bauamt/Stadtplanung der Stadt Bad Driburg. Mit der Planung beauftragt wurde die Planungsgemeinschaft Landschaft und Freiraum (PLF) aus Kassel. Die Landschaftsplaner Robert Bischer, Christoph Pelka und Büroinhaber Andreas Schmid-Maas kümmern sich persönlich um das Projekt.

Die Planung des Büros „PLF“ aus Kassel hat den Bezirksausschuss Neuenheerse und den Bau-Ausschuss Bad Driburg überzeugt, sodass die Stadt Bad Driburg diese dem Förderantrag zugrunde gelegt hat.

„Ob dieser einen Zuschuss erhalten wird, entscheidet sich im Frühjahr 2021. Die Kosten für den Dorfplatz sind mit 414.000 Euro veranschlagt, der Zuschuss beträgt maximal 250.000 Euro“, so Nicole Sude.

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