Bundesverkehrswegeplan 2030: Irritationen vom Tisch
B 83 darf weiter geplant werden

Beverungen/Lauenförde (WB). Die Bundesstraße 83 Würgassen-Beverungen mit der Ortsumgehung Lauenförde darf weiter geplant werden. Die Irritationen bei der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 sind endgültig vom Tisch.

Dienstag, 15.11.2016, 18:31 Uhr aktualisiert: 15.11.2016, 18:41 Uhr
Im Dreiländerecke Beverungen/Karlshafen/Lauenförde gab es Proteste gegen die Herabstufung der Planungen für den B83-Ausbau; hier eine CDU-Kampagne Pro B83. Foto: WB-Archiv
Im Dreiländerecke Beverungen/Karlshafen/Lauenförde gab es Proteste gegen die Herabstufung der Planungen für den B83-Ausbau; hier eine CDU-Kampagne Pro B83. Foto: WB-Archiv

Im Zuge des parlamentarischen Verfahrens zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) haben sich die Fraktionen von SPD und CDU/CSU auf Änderungen der Ausbaugesetze geeinigt. Dazu erklären der Vorsitzende der SPD-NRW-Landesgruppe Achim Post und der verkehrspolitische Koordinator der Landesgruppe Andreas Rimkus: »Die Verhandlungen zum Bundesverkehrswegeplan befinden sich auf der Zielgeraden. Aus NRW-Sicht gibt es erfreuliche Veränderungen.« Der B 83 Würgassen-Beverungen sowie der Ortsumgehung Stahle (B 83) werde Planungsrecht zugestanden, um die Perspektive einer mittelfristigen Realisierung aufrecht zu erhalten. Für Stahle ist dies eine gute Nachricht, und auch für Beverungen und Lauenförde.

Der erste Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes sah für den Streckenabschnitt Würgassen-Beverungen der B 83 mit der Ortsumgehung Lauenförde im Frühjahr lediglich »Weiteren Bedarf« vor. Dagegen gab es Proteste. Das Land Niedersachsen beantragte die Höherstufung. Die Unsicherheit ist mit dem Zugeständnis des Bundes auf das Planungsrecht jetzt vom Tisch. Der Ausbau der Bundesstraße 83 von Kassel bis nach Hameln ist ein wichtiges Ziel. Auch der Straßen-Anschluss aus Nordhessen um Herstelle herum wird bald in Angriff genommen.

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