Sa., 12.01.2019

Künftiges Restaurant der Burg in Beverungen ist eingerichtet – Eröffnung noch vor dem Sommer Holz und Leder bestimmen die Optik

Felix Weber will seine Gäste mit der Einrichtung der Burg überraschen. Dass viel Holz verbaut wurde, verrät er aber schon jetzt.

Felix Weber will seine Gäste mit der Einrichtung der Burg überraschen. Dass viel Holz verbaut wurde, verrät er aber schon jetzt. Foto: Alexandra Rüther

Von Alexandra Rüther

Beverungen (WB). Als das WESTFALEN-BLATT Burgbesitzer Felix Weber zuletzt auf seiner Baustelle besucht hat, herrschte Sommer und im künftigen Restaurant war gerade der Boden neu verlegt worden. Mittlerweile steht auch die Inneneinrichtung.

Seit Juli vergangenen Jahres hat sich viel getan im historischen Burgturm. Wer das künftige Restaurant betritt, wird von einer großzügigen Eichenholztheke begrüßt. Die Tische – ebenfalls von der Tischlerei Dewenter gefertigt – greifen die Optik auf, die Sitzmöbel sind aus Leder. »Es war mir wichtig, möglichst nur Naturmaterialien zu verwenden«, erklärt Felix Weber. So wird sich die Eichen-Optik auch in den oberen Stockwerken fortsetzen. Der Veranstaltungssaal wird mit Eichenholzdielen verlegt, die Wände sind bereits fertig verputzt – mit weiß gefärbtem Lehm. »Wir haben den Raum Rittersaal genannt«, so Weber. Der Saal verfüge über eine Nische, die sich für das Aufstellen einer Rüstung geradezu angeboten habe. »Uns ist es wichtig, das Gebäude komplett der Öffentlichkeit zugänglich zu machen«, betont Weber. Dafür sei ein Treppen- beziehungsweise Aufzugturm vor dem bisherigen Haupteingang notwendig, denn die Treppe in der Burg hört in der dritten Etage auf. Dieses Vorhaben werde aber erst später umgesetzt werden können.

Haupteingang im Feuerwehrgerätehaus

Der neue Haupteingang ist im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus (Internetcafé) entstanden. Hinter dieser Tür sind die Handwerker aktiv: Letzte Trockenbauarbeiten werden erledigt, die barrierefreien Toilettenräume sind bereits gefliest, für die Warenanlieferung ist zur ZOB-Seite ein Anbau entstanden, vor dem Haupteingang fehlt noch eine Überdachung, Personal- und Büroräume müssen noch entstehen. Ebenso wie das Herzstück des künftigen Restaurants: die Küche. »Die Küchenplaner haben utopische Lieferzeiten«, so Weber, der in der bisherigen Renovierungszeit schon mehrfach die Erfahrung machen musste, wie schwierig es mittlerweile ist, Handwerker zu bekommen. Doch nicht nur im Handwerk, auch in der Gastronomie fehlt es offenbar an Fachkräften. »Es ist schwierig, geeignetes Personal zu finden«, so Weber.

Deutsche Küche

Einen Koch habe er allerdings bereits. Der wird in dem A-la-Carte-Restaurant im Erdgeschoss der Burg deutsche Küche anbieten – von rustikal bis modern und für jeden Geldbeutel. Felix Weber wird den Service verantworten. »Bevor es Sommer wird, möchte ich auf jeden Fall eröffnet haben«, sagt er. In diesem Jahr noch ohne Außengastronomie. »Die Terrasse können wir natürlich erst anlegen, wenn die neue Weserbrücke fertig ist.« Zusammen mit dem Alten Fährhaus, das gerade umgebaut wird, und dem Asado Balkan-Grill gebe es dann drei Gastronomie-Angebote in direkter Nachbarschaft. Und das werde das Weserufer auf jeden Fall aufwerten.

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